Uschi Dämmrich von Luttitz: Die Glücksbringerin

BR-Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz reist erstmals auf die Philippinen, um Kindern zu helfen. Ihre Eindrücke schildert sie in der AZ
| Kimberly Hoppe
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Uschi mit missio-Mitarbeiterin Ulrike vor einer XL-Christusfigur.
missio/privat 6 Uschi mit missio-Mitarbeiterin Ulrike vor einer XL-Christusfigur.
Beeindruckende Landschaft: Die Moderatorin macht einen Ausflug zu den berühmten Reisterrassen von Banaue – „das achte Weltwunder“.
missio/privat 6 Beeindruckende Landschaft: Die Moderatorin macht einen Ausflug zu den berühmten Reisterrassen von Banaue – „das achte Weltwunder“.
„Du bist unsere Mutter!“, rufen die philippinischen Kinder und schließen Uschi Dämmrich von Luttitz sofort in ihre Arme – und in ihr Herz. Der Moderatorin geht es ähnlich: „Diese Kinder werden für immer einen Platz in meinem Herzen haben. Ich war tief beeindruckt von ihnen allen.“
missio, privat 6 „Du bist unsere Mutter!“, rufen die philippinischen Kinder und schließen Uschi Dämmrich von Luttitz sofort in ihre Arme – und in ihr Herz. Der Moderatorin geht es ähnlich: „Diese Kinder werden für immer einen Platz in meinem Herzen haben. Ich war tief beeindruckt von ihnen allen.“
„Ich liebe diese Jeepneys!“ Uschi vor einem typischen Kleinbus.
missio/privat 6 „Ich liebe diese Jeepneys!“ Uschi vor einem typischen Kleinbus.
„Plötzlich kommt mir ein Schwein entgegen“: Uschi über ihre Reise.
missio/privat 6 „Plötzlich kommt mir ein Schwein entgegen“: Uschi über ihre Reise.
Fröhlicher Schnappschuss: Uschi Dämmrich von Luttitz mit einem Banaue-Bewohner in traditioneller Kleidung.
missio/privat 6 Fröhlicher Schnappschuss: Uschi Dämmrich von Luttitz mit einem Banaue-Bewohner in traditioneller Kleidung.

BR-Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz reist erstmals auf die Philippinen, um Kindern zu helfen. Ihre Eindrücke schildert sie in der AZ.

München - Beim Anflug auf München sitzt Uschi Dämmrich von Luttitz ist BR-Moderatorin im Flieger und hat plötzlich Tränen in den Augen. Nicht aus Freude auf die Heimat, sondern: „in Erinnerung an all meine philippinischen Kinder und Jugendlichen, die mir ans Herz gewachsen sind“, wie sie sagt.

Zwölf Tage war sie zum ersten Mal auf den Philippinen, in Manila und der Umgebung, um dort zu schauen, was mit den Spendengeldern passiert. Ob und wie geholfen wird. Die zweifache Mutter ist dort als Sternstunden-Patin zusammen mit missio, dem internationalen katholischen Missionswerk aus München (Präsident: Monsignore Wolfgang Huber), für Kinderschutzprojekte unterwegs.

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Sie trifft unzählige Straßenkinder, kranke und missbrauchte Mädchen und Jugendliche, die im Gefängnis waren, weil sie so arm sind, dass sie stehlen müssen. „Die meisten Kinder“, erinnert sich Uschi in der AZ, „haben wirklich nichts, sie leben zwischen drei Regenschirmen und einer Plane. Von uns bekommen sie neben der Hilfe auch ihre Würde und das Selbstwertgefühl zurück.“ Bei allen Begegnungen rufen die Kinder und Jugendlichen ihr zu: „Du bist unsere Mutter! Bleib bei uns!“ Sie schließen Uschi sofort in ihre Arme – und ins Herz.

Gänsehaut-Momente für die Moderatorin. „Ich bin immer noch beseelt von dieser unglaublichen Freude, die all die Kinder ausgestrahlt haben, obwohl es ihnen so schlecht geht. Sie freuen sich über alles, wollen für jedes noch so kleine Geschenk etwas zurückschenken. Überwältigend waren ihre Begeisterungsfähigkeit und die Dankbarkeit. Das vergesse ich nie. Wir haben getanzt, gesungen, gelacht. Sie werden alle für immer einen Platz in meinem Herzen haben.“ Bei Uschi zuhause sitzt ein kleiner Stoffpandabär, den ihr einige Mädchen geschenkt haben. Wenn sie ihn anschaut, ist sie sicher: Auf die Philippinen wird sie nochmal reisen.

 

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