Unternehmer Erich Lejeune verrät Motivations-Tricks in Zeiten von Corona-Angst

Erich Lejeune sagt in der AZ seine Tricks in Zeiten von Corona-Angst: So kann jeder Liebesfrust, Lagerkoller und Langeweile erfolgreich bekämpfen.
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Der Münchner Unternehmer und Motivations-Coach Erich Lejeune verrät seine Tricks in Zeiten der Corona-Angst.
BrauerPhotos / G.Nitschke Der Münchner Unternehmer und Motivations-Coach Erich Lejeune verrät seine Tricks in Zeiten der Corona-Angst.

München - "Mir geht’s hervorragend", sagt Erich Lejeune auf die Frage nach dem Befinden – das hört man nicht oft in Zeiten der Krise, Angst und Unsicherheit. Der Münchner Unternehmer, Multi-Mann und Motivations-Experte ist gefragter denn je. In der AZ verrät Lejeune seine besten Motivations-Tipps.

Die Krise in drei Worten!

Sagen Sie sich das immer, wenn Ihr Kopfkino viele Sorgen abspult: Die Krise in drei Worten heißt: Es geht weiter! Darauf können Sie sich verlassen. Sie können liegenbleiben oder gestärkt heraus gehen – das entscheiden alleine Sie.

Ja, es ist schrecklich, wenn Sie den Job verlieren oder auf Kurzarbeit sind – aber: Wollten Sie nicht eh was anderes machen? Sind Sie glücklich? Wie wäre ein Neustart? Schwere Schicksalsschläge sind der beste Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen: Was will ich wirklich und was hindert mich daran?

Mut ist machen und tun!

Wer fliegen will, muss alles loslassen, was einen runterzieht. Sie können all Ihre Hoffnung auf die Politiker setzen, Sie können aber auch selbst versuchen, etwas zu machen. Nie gab es eine bessere Zeit, sein Leben zu ändern, da es sich eh ändert.

Seien Sie nicht passiv, sondern aktiv, gestalten Sie Veränderungen mit – wenn Sie noch so klein sind: Fangen Sie das Joggen/Malen oder eine Fremdsprache an. Ich habe jeden Tag eine Telefonliste, wen ich endlich sprechen möchte – daraus können Chancen entstehen.

Disziplin ist wichtig!

Nie war es so schwer, den inneren Schweinehund zu besiegen. Männer lassen den Bart wachsen, viele nehmen zu. Jeder sollte eine strengere Disziplin an den Tag legen. Sie werden merken: Das tut gut. Essen Sie gesünder, stehen Sie eine Stunde früher auf.

Struktur hilft!

Die Welt ist im Chaos, da stärkt es, verlässliche Rituale oder Zeiten (Essen, Duschen, Spaziergehen, etc.) zu haben.

Bleiben Sie optimistisch!

Die Krise hat uns ein Brett vor den Kopf gehauen – und dieses Brett muss weg. Optimistische Menschen leben länger, fangen Sie an, demütig und dankbar zu sein und das in Kraft umzuwandeln. Ich bemerke, dass die Vögel morgens lauter pfeifen, vielleicht fällt es mir nur mehr auf. Achten Sie auf Kleinigkeiten und freuen Sie sich daran.

Stellen Sie sich ihrer Angst!

Die gute Nachricht: 95 Prozent aller Ängste, die Sie sich machen, sind völlig unbegründet und treten nie ein. Machen Sie aus Ihren Ängsten kein Tabu, sondern stellen Sie sich Ihnen. Sie haben Angst, krank zu sein? Lassen Sie sich durchchecken! Sie haben Angst, den Job zu verlieren? Rufen Sie den Chef an und fragen nach!

Reden Sie!

Sie sind genervt vom Partner, Kind oder Elternteil – packen Sie alles auf den Tisch. Reden Sie authentisch. Hören Sie zu. Der Gewinner der Krise ist die Liebe – umarmen Sie die Menschen in Ihrem Hausstand häufiger. Oder sich selbst. Körperlichkeit ist in Zeiten von Abstand wichtiger denn je.

Gesundheit ist neuer Luxus!

Ihnen geht’s gut? Glückwunsch! Was Besseres kann Ihnen nicht passieren. Niemand braucht das vierte Paar Turnschuhe. Erfreuen Sie sich am Glück, gesund zu sein. Die Eitelkeit macht Pause, dafür zählt die Mitmenschlichkeit.

Vergnügen Sie sich!

Ihnen fehlen Vergnügungen – powern Sie sich anders aus. Am besten in der Natur. Ein Gläschen daheim ist nicht verboten, genießen Sie es! Konzerte und Partys finden statt (virtuell). Tanzen/Singen Sie daheim.

Suchen Sie sich eine Energie-Tankstelle!

Wer Ihnen gut tut, sollte mehr in Ihrem Leben teilnehmen. Ist es die Freundin, der Nachbar? Suchen Sie das Gespräch. Ich habe beim Joggen den Jack Russell Terrier einer älteren Dame kennengelernt, mit dem ich spontan Ball gespielt habe. Seine Energie war unglaublich, die habe ich auf mich übertragen.

Lesen Sie hier: Marianne Rosenberg spricht über ihre überstandene Covid-19-Erkrankung

 

 

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