Unfall mit Schusswaffe: Top-Regisseur musste ins Krankenhaus

Schock in Los Angeles: Nach einem Unfall an einem Schießstand musste Michael Mann in ein Krankenhaus. Der Erfolgsregisseur von Filmen wie "Der letzte Mohikaner" (1992) und "Ali" (2001) wurde von einem Schuss ins Bein getroffen, der sich aus einer eigenen Waffe gelöst hatte.
Laut einem Bericht des US-Boulevardmagazin "TMZ" ereignete sich der Vorfall, als Mann die Pistole gerade zurück in ihr Holster stecken wollte. Ein Sprecher Manns bestätigte "TMZ" lediglich, dass sich die Pistole zum Zeitpunkt des Schusses in einem Holster befand. Die Polizei von Los Angeles bestätigte einen Einsatz an einem Schießstand nach einem Unfall bei einer Übung und sprach in diesem Zusammenhang von einer versehentlichen Selbstverletzung. Es habe kein Vorsatz bestanden. Der 83-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus in Nähe des Unfallortes gebracht, wo sich die Wunde als leichte Verletzung herausstellte.
Michael Mann ist Sportschütze mit jahrzehntelanger Erfahrung. In Hollywood ist er vor allem für Action-Thriller wie "Heat" (1995) und "Collateral" (2004) bekannt. Bei Schießszenen legt der Regisseur besonderen Wert auf eine realistische Darstellung. Auch Top-Stars wie Tom Cruise und Al Pacino schickte Mann deswegen bereits als Vorbereitung auf ihre Rollen in seinen Filmen zum Schießtraining.