Uma Thurmans Vater Robert ist mit 84 Jahren gestorben

Robert Thurman, Religionswissenschaftler und Vater von Schauspielerin Uma Thurman, ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Das von ihm mitgegründete Tibet House US hat seinen Tod auf Instagram bekanntgegeben Auch der Dalai Lama hat seine Anteilnahme ausgedrückt.
(des/spot) |
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Uma Thurman hat gemeinsam mit ihrem Vater Robert auch Veranstaltungen besucht.
Uma Thurman hat gemeinsam mit ihrem Vater Robert auch Veranstaltungen besucht. © IMAGO/Berlinfoto

Robert Thurman (1941-2026), ein US-Buddhismuswissenschaftler und der Vater von Schauspielerin Uma Thurman (56), ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Sein Tod wurde über das von ihm mitgegründete Kulturzentrum Tibet House US bekannt gegeben. In einer Mitteilung auf Instagram würdigte die gemeinnützige Organisation den Verstorbenen: "Wir sind zutiefst betrübt, mitteilen zu müssen, dass Robert A. F. Thurman, ein bedeutender amerikanischer Buddhismusgelehrter, Mitbegründer des Tibet House US, Autor und Übersetzer, dessen Lehren unzählige Leben geprägt haben, am Dienstagmorgen, dem 16. Juni, in Woodstock, New York, verstorben ist."

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Dalai Lama gibt Erklärung ab

In der Erklärung bittet die Familie Thurman zugleich um Privatsphäre. Der Beitrag erwähnt zudem das bekannte Mantra des tibetischen Buddhismus, "Om Mani Padme Hum", das sich sinngemäß mit "das Juwel im Lotus" übersetzen lässt. Unter dem Beitrag melden sich zahlreiche Wegbegleiter und Bewunderer zu Wort und drücken ihre Anteilnahme aus.

Auch der Dalai Lama äußert sich über den Tod Thurmans. In einer vom Tibet House US auf Instagram veröffentlichten Erklärung spricht das geistliche Oberhaupt des tibetischen Buddhismus der Familie Thurman sein Mitgefühl aus. "Liebe Nena und Familie, mit großer Trauer habe ich vom Tod Ihres Ehemannes und meines lieben Freundes, Prof. Robert Thurman, erfahren. Bitte nehmen Sie mein aufrichtiges Beileid entgegen. Meine Gebete sind mit Ihnen und allen Mitgliedern Ihrer Familie", heißt es in der Erklärung.

Er setzte sich für die tibetische Kultur ein

Robert Thurman lehrte über drei Jahrzehnte lang als Professor für indo-tibetische Buddhismuswissenschaften am Institut für Religionswissenschaft der Columbia University, wie aus Angaben auf seiner Website hervorgeht.

Die "New York Times" bezeichnete ihn als einen der führenden amerikanischen Experten für den tibetischen Buddhismus, das "Time"-Magazin zählte ihn 1997 zu den 25 einflussreichsten Persönlichkeiten der USA. Mit dem Tibet House US gründete Thurman zudem eine gemeinnützige Einrichtung, die sich dem Erhalt und der Förderung der tibetischen Kultur widmet.

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