TV-Quoten: WM-Finale 2026 stellt Endspiel von 2022 in den Schatten

Am Sonntagabend waren die Augen der Welt auf das MetLife Stadium in East Rutherford bei New York gerichtet. Dort schoss sich Spanien in der Verlängerung mit einem 1:0 gegen Argentinien zu seinem zweiten WM-Titel. Auch in Deutschland war das Interesse am Endspiel groß: Durchschnittlich 17,36 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Partie laut "dwdl.de" im ZDF. Das entspricht einem Marktanteil von 65,1 Prozent. Die Zahlen der MagentaTV-Übertragung sind indes nicht bekannt.
Damit stieß das WM-Finale von 2026 hierzulande auf größeres Interesse als das Endspiel des Vorgängerturniers in Katar 2022. Mit 14 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern lagen die Quoten bei der damaligen Endpartie zwischen Frankreich und Argentinien deutlich unter den Zahlen des nun beendeten Turniers. 2018 schalteten allerdings noch mehr als 21 Millionen Fans ein.
DFB-Auftakt gegen Curaçao lockte die meisten Fans vor den Fernseher
Die Quote des Finalspiels befindet sich somit im Großen und Ganzen auf Augenhöhe mit den Zahlen, die die Spiele der deutschen Nationalmannschaft erreicht haben. Die Niederlage der DFB-Elf im Sechzehntelfinale gegen Paraguay wurde nur von geringfügig mehr Menschen vor den Bildschirmen verfolgt.
Der Quoten-Rekord wurde jedoch während der ersten Runde des Turniers aufgestellt: Die Übertragung des noch souverän mit 7:1 gewonnenen Auftaktspiels Deutschlands gegen Curaçao in der ARD sahen rund 24 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Es war das einzige Spiel der Weltmeisterschaft, das im deutschen Fernsehen die 20-Millionen-Marke knacken konnte.