Tumor in der Leber: Jörg Dahlmann erhält vierte Krebsdiagnose

Jörg Dahlmann ist zum vierten Mal an Krebs erkrankt. Bei dem Kult-Kommentator wurde ein Tumor in der Leber festgestellt. Nun steht ihm eine weitere Operation bevor.
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Jörg Dahlmann wollte eigentlich einen WM-Job in der Türkei übernehmen. Stattdessen muss er operiert werden.
Jörg Dahlmann wollte eigentlich einen WM-Job in der Türkei übernehmen. Stattdessen muss er operiert werden. © Action Press/azee

Jörg Dahlmann (67) muss erneut gegen den Krebs kämpfen. Der frühere Fußball-Kommentator und Moderator ist zum vierten Mal an Krebs erkrankt. "Bei mir wurde ein Tumor in der Leber festgestellt", sagte er gegenüber RTL.de.

Ein Teil der Leber soll entfernt werden

Erste Beschwerden hätten sich in den Gallengängen bemerkbar gemacht und seien zunehmend stärker geworden, schilderte Dahlmann. Schließlich habe er einen Arzt aufgesucht. Jetzt müsse er operiert werden: Ein Teil der Leber und voraussichtlich auch die Galle sollen entfernt werden.

Dass es ihn erneut trifft, führt Dahlmann auf eine genetische Veranlagung zurück. Vater, Großvater und Onkel seien jeweils in jungen Jahren an Darm- oder Magenkrebs erkrankt und daran gestorben, berichtete er. Bei ihm fehle das "Reparatur-Gen", das den Körper gegen Krebs schütze. Er zeigt sich jedoch zuversichtlich: "Ich bin erst 67. Ich will auf jeden Fall noch ein paar Jahre leben und das schaffe ich auch."

Job in der Türkei abgesagt

Bereits 2005 erhielt Dahlmann die Diagnose Darmkrebs. Weil der Tumor früh entdeckt wurde, musste nur ein Teil des Darms entfernt werden. Später folgten eine Hautkrebs-Erkrankung sowie 2016 die Diagnose Prostatakrebs - jedes Mal verbunden mit einer Operation.

Die neue Diagnose durchkreuzt auch seine beruflichen Pläne. Eigentlich wollte Dahlmann, der 2025 beim RTL-Dschungelcamp und "Das große Promi-Büßen" (ProSieben) mitmachte, während der Fußball-Weltmeisterschaft in einem Urlaubsressort in der Türkei zusammen mit seinem Kollegen Béla Réthy als Moderator im Einsatz sein. Darauf habe er sich sehr gefreut, so der ehemalige Sportreporter. Nun stehe stattdessen seine Gesundheit im Vordergrund.

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