Trotz Rückschlag vor Gericht: Blakely Lively bleibt entschlossen

Die meisten Vorwürfe von Blake Lively gegen Justin Baldoni wurden abgewiesen. Dennoch zeigte sich die Schauspielerin hinsichtlich des Prozesses entschlossen.
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Blake Lively sieht in der Entscheidung des Richters auch einen Erfolg.
Blake Lively sieht in der Entscheidung des Richters auch einen Erfolg. © imago/Cover-Images/INSTARimages/TheStewartOfNY

Blake Lively (38) hat sich nach einem Rückschlag in ihrem Rechtsstreit mit Justin Baldoni (42) öffentlich zu Wort gemeldet. In einem Statement erklärte sie, nicht aufgeben zu wollen. "Ich werde niemals aufhören, meinen Teil dazu beizutragen, die Systeme und Menschen zu entlarven, die darauf aus sind, Opfern zu schaden, sie zu beschämen, zum Schweigen zu bringen und sich an ihnen zu rächen", schrieb Lively in ihrer Instagram-Story. "Ich weiß, dass es ein Privileg ist, mich dafür einsetzen zu können. Ich werde es nicht verschwenden."

Auslöser für Livelys Stellungnahme war eine Entscheidung eines Richters in New York, der am 2. April zehn der 13 Klagepunkte gegen Baldoni fallen ließ - darunter den Vorwurf der sexuellen Belästigung. Bestehen blieben lediglich Vorwürfe des Vertragsbruchs, von Vergeltungsmaßnahmen und Beihilfe zu solchen Maßnahmen. Die Verhandlung darüber findet am 18. Mai vor einem Zivilgericht statt.

"Das Letzte, was ich in meinem Leben wollte, war eine Klage"

Trotz des Rückschlags sieht Lively die Entscheidung auch als Erfolg. Sie sei dankbar, "dass der Kern meines Falles nächsten Monat vor einer Jury verhandelt wird, und dafür, dass ich meine Geschichte endlich im Prozess vollständig erzählen kann". Dies tue sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für Menschen, die keine vergleichbare Möglichkeit hätten.

"Das Letzte, was ich in meinem Leben wollte, war eine Klage, aber ich habe diesen Fall vor Gericht gebracht, weil ich wegen meiner privaten und beruflichen Forderungen nach einem sicheren Arbeitsumfeld für mich und andere allgegenwärtigen Vergeltungsmaßnahmen ausgesetzt war und bin", schrieb sie weiter. Sie hoffe, dass die Entscheidung des Gerichts zeige, dass Betroffene den Mut haben können, über ihre Erfahrungen zu sprechen.

Lively appellierte zudem an ihre Follower, sich nicht "von der digitalen Seifenoper" ablenken zu lassen. "Der körperliche Schmerz durch digitale Gewalt ist sehr real. Es ist Missbrauch. Und er ist überall", schrieb sie. Sie dankte zudem all jenen, die in der Vergangenheit den Weg für Betroffene geebnet hätten - Menschen, die Gesetze geschaffen, den gesellschaftlichen Wandel vorangetrieben und dabei teils alles riskiert hätten.

Rechtsstreit seit über eineinhalb Jahren

Der Rechtsstreit zwischen Lively und Baldoni begann Ende Dezember 2024. Lively reichte eine Beschwerde gegen ihren "Nur noch ein einziges Mal"-Co-Star sowie Regisseur ein, bevor sie ihn wenig später wegen sexueller Belästigung verklagte. Baldoni wies die Vorwürfe zurück und reichte eine Gegenklage wegen Verleumdung ein. Die Klage wurde im vergangenen November abgewiesen.

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