Traurige Einsicht bei Katrin Müller-Hohenstein: "Hat mich so viel Kraft gekostet"

Eines Tages "das aktuelle Sportstudio" moderieren – das war der Kindheitstraum von Katrin Müller-Hohenstein (60). Im Jahr 2006 wurde dieser zur Wirklichkeit, als die Moderatorin zum ersten Mal durch die Sendung führte. Inzwischen kann die 60-Jährige auf mehr als 250 Ausgaben zurückblicken und ist für viele Zuschauer fest mit dem aktuellen Sportgeschehen verknüpft. Doch die Anfänge von Müller-Hohenstein waren zuweilen steinig, wie sie nun verrät.
Katrin Müller-Hohenstein: "Hat mich so viel Kraft gekostet"
Als Katrin Müller-Hohenstein 2006 als neue Gastgeberin von "das aktuelle sportstudio" bekannt gegeben wurde, ging für sie ein echter Traum in Erfüllung. Dennoch blickt sie heute mit gemischten Gefühlen auf diese Zeit zurück: "Es war wie in einer Parallelwelt, als ich angefangen habe, und es war auch nicht schön", verrät sie jetzt im "Kölner Treff". "Ich möchte diese Zeit nicht noch mal erleben."
Denn noch vor ihrer ersten Sendung gab es eine "mediale Resonanz", mit der Müller-Hohenstein nicht gerechnet hatte: "Und das hat mich so viel Kraft gekostet", gibt sie zu. "Davor habe ich gesagt: "Freunde, lasst mich doch erst mal die erste Sendung überhaupt machen. Aber diese Aufregung, ich hab das gar nicht verstanden", so die 60-Jährige über ihr Debüt in dem beliebten ZDF-Format.

"War nicht schön": ZDF-Moderatorin blickt auf Anfänge zurück
Dass ihr Geschlecht überhaupt Thema war, ist für Katrin Müller-Hohenstein unverständlich: "Bei uns zu Hause, mein Sohn zum Beispiel, für den war klar, wenn der ins Stadion gehen will, dann geht er zur Mama und fragt: 'Gehen wir ins Stadion?' Das war bei uns einfach die gelebte Realität."
Daher war sie von der enormen Resonanz und dem Unterschätzt-Werden irritiert: "Der Anfang war nicht schön, es ist nie schön, eine der ersten zu sein, habe ich festgestellt", räumt die Moderatorin ehrlich ein. "Aber danach ist es umso schöner." Denn heute sei sie umgeben von vielen geschätzten Kolleginnen in der Sportberichterstattung: "Und die machen alle einen super Job", so die 60-Jährige.