Trauer um Ralf Richter: "Ralle hat sich unsterblich gemacht"

Der Tod von Ralf Richter löst bei Weggefährten und Fans große Anteilnahme aus. Zahlreiche Stars erinnern mit persönlichen Worten, gemeinsamen Fotos und Szenen aus seinen Kultfilmen an den Schauspieler. Besonders häufig begegnet ihnen dabei seine legendäre Rolle als Kalle Grabowski.
(ili/obr/spot) |
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Schauspieler Ralf Richter bei einem Event in Dortmund Anfang Dezember 2025.
Schauspieler Ralf Richter bei einem Event in Dortmund Anfang Dezember 2025. © imago/Panama Pictures / Christoph Hardt

Der Tod von Schauspieler Ralf Richter (1957-2026) löst bei Fans sowie in der deutschen Film- und Fernsehbranche große Anteilnahme aus. Nachdem Sohn Maxwell Richter (44) den Tod seines Vaters mit einem Instagram-Statement öffentlich gemacht hatte, meldeten sich binnen kürzester Zeit zahlreiche Prominente mit Beileidsbekundungen und persönlichen Erinnerungen zu Wort. Unter anderem nahmen Katy Karrenbauer, Oliver Pocher, Natascha Ochsenknecht, Eko Fresh, Moritz Bleibtreu, Tom Beck, Jasmin Gerat, Sila Sahin und Umut Kekilli Abschied.

Ausführlicher verabschiedete sich Schauspieler Christian Kahrmann von seinem einstigen "Bang Boom Bang"-Kollegen. "Mit 'Kalle Grabowski' hat sich Ralle unsterblich gemacht. Der Look, die Sprüche werden auch weiterhin die Fans zum Lachen bringen. Die Rolle seines Lebens! NIEMAND hätte sie besser spielen können. NIEMAND! Absolutes Method-Acting. Mach's gut, Ralle", schrieb er und fügte hinzu: "Meine Anteilnahme an die Familie."

Kahrmann hatte in der Kultkomödie "Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding" (1999) selbst mitgespielt: Er verkörperte Mark Kampmann, den Sohn der von Diether Krebs gespielten Figur Werner Kampmann. Richter wurde als inhaftierter Bankräuber Kalle Grabowski zu einer der prägendsten Figuren des Films.

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Fotos von gemeinsamen Drehs und Abenden

Wie viele Weggefährten mit persönlichen Erinnerungen Abschied nehmen, zeigt auch Maxwell Richter in seinen Instagram-Storys. Dort teilt er zahlreiche Beiträge von Kollegen seines Vaters. Zu sehen ist etwa ein Bild von Chris Tall und Ralf Richter, beide in "Grabowski - Ruhrpott"-Shirts. Dorkas Kiefer veröffentlichte eine Aufnahme, auf der sie eng umschlungen posieren. Sila Sahin schmiegt sich auf ihrem Foto an den Schauspieler, Bert Wollersheim umarmt ihn von hinten. Ein besonders persönlicher Moment findet sich in einem weiteren Repost: Ein Beitrag eines Bloggers ist mit "Wandering Star" unterlegt - gesungen von Richter selbst.

Auch "Bang Boom Bang" zieht sich durch viele der Abschiedsgrüße. In zahlreichen Clips sind Szenen aus dem Ruhrpott-Kultfilm zu sehen, in denen Richter etwa über Autos philosophiert oder einige seiner bekanntesten Sprüche zum Besten gibt.

"Für uns ist gerade eine Welt stehen geblieben"

Richter starb im Alter von 69 Jahren. Bestätigt hatten den Tod seine Kinder Maxwell und Aline in einem gemeinsamen Statement, das über Maxwells Instagram-Profil verbreitet wurde. "In der vergangenen Nacht ist unser Vater, Ralf Richter, verstorben", heißt es darin. "Für uns ist gerade eine Welt stehen geblieben. Für viele von euch war er Schauspieler, Kultfigur und ein Gesicht, das Menschen über viele Jahre begleitet hat. Für uns war er vor allem eines: unser Vater."

Eine konkrete Todesursache nannte die Familie nicht. "Meinem Vater ging es seit Längerem gesundheitlich sehr schlecht. Er litt an COPD und einer Herzunterfunktion. Eine Vene zum Herzen hat nicht mehr richtig gearbeitet", erklärte sein Sohn der "Bild"-Zeitung. Richter sei deswegen schon vor ein paar Monaten in einem Krankenhaus behandelt worden, habe danach jedoch noch einmal gesundheitlich abgebaut.

Bekannt wurde Richter mit Filmen wie "Das Boot", "Superstau", "Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding" und "Was nicht passt, wird passend gemacht".

"Viel zu früh"

Katy Karrenbauer wandte sich in ihrem Kommentar direkt an Maxwell und sandte ihm "und der ganzen Familie mein tiefstes Beileid und Mitgefühl. Was für eine traurige Nachricht. Viel zu früh!!!!!" Sie habe Richter sehr gemocht, "wir kannten uns ja viele Jahre und haben letztes Jahr noch zusammen gedreht".

Auch Oliver Pocher kondolierte: "Mein herzliches Beileid! Ralf war ein absolutes Unikat..." Ähnlich groß ist die Anteilnahme unter den Fans. Ein Gedanke taucht dort in zahlreichen Variationen immer wieder auf: "Er war mehr als nur die Ruhrpott-Legende. Er war der Ruhrpott!", brachte es ein Nutzer auf den Punkt.

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