Trauer um John Hammond: Blues-Legende stirbt mit 83 Jahren

Die Musikwelt trauert um John Hammond. Der Grammy-prämierte Gitarrist und Sänger ist im Alter von 83 Jahren an einem Herzstillstand gestorben.
(lau/spot) |
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John Hammond bei einem Auftritt im Jahr 2007.
John Hammond bei einem Auftritt im Jahr 2007. © imago images/ZUMA Press

Der US-amerikanische Gitarrist und Sänger John Hammond (1942-2026) ist am 28. Februar im Alter von 83 Jahren gestorben. Wie "Billboard Canada" unter Berufung auf den Musiker Paul James berichtet, einen langjährigen Weggefährten Hammonds, habe dessen Ehefrau Marla die Todesnachricht überbracht. Dem Magazin zufolge starb Hammond an einem Herzstillstand.

Sohn einer Musiklegende, aber seinen eigenen Weg gegangen

Über sechs Jahrzehnte feierte Hammond Erfolge als Bluesmusiker. Am 13. November 1942 in New York geboren, hätte John Paul Hammond kaum privilegierter in die Musikwelt starten können. Sein Vater John Henry Hammond war als legendärer Produzent und Talentscout bei Columbia Records für die Entdeckung von unter anderem Billie Holiday und Bob Dylan verantwortlich.

1963 unterschrieb Hammond seinen ersten Plattenvertrag. Was folgte, war eine der bemerkenswertesten Karrieren abseits des Mainstreams. Hammond ging es nie um Charterfolge und doch zog einige der größten Talente der Rockgeschichte in seinen Orbit. So war etwa Gitarrenlegende Jimi Hendrix kurzzeitig Mitglied seiner Band. Auch mit Eric Clapton stand er auf der Bühne.

Sein Album "So Many Roads" von 1965 vereinte zudem Mike Bloomfield mit drei späteren Mitgliedern von The Band - Robbie Robertson, Garth Hudson und Levon Helm. Hammond empfahl die Musiker der Legende nach weiter an Bob Dylan.

Grammy im Jahr 1985

1985 gewann er einen Grammy für seinen Beitrag zur Compilation "Blues Explosion", die beim Montreux Jazz Festival 1982 aufgenommen worden war. Weitere Grammy-Nominierungen sollten folgen. Auch in die Blues Hall of Fame wurde er im Jahr 2011 aufgenommen.

"Die Blueswelt hat einen Giganten verloren. Ich habe meinen besten Freund verloren", sagte sein Freund James über den Verstorbenen. "Ich habe gerade die Fotos durchgesehen, die wir über die Jahre hinweg gemeinsam gemacht haben - von der Horseshoe Tavern bis zur Albert's Hall in Toronto, von London bis Montreal, von Edmonton bis Ottawa - und jedes Bild erzählt eine Geschichte von großartiger Musik, großartigen Menschen und unvergesslichen Nächten. Er war eine große Inspiration für mich, ich werde ihn schrecklich vermissen."

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