Transparentes Dress: Helena Christensen beeindruckt in Cannes
Helena Christensen (57) schert sich bei den Filmfestspielen in Cannes nicht um die verschärfte Kleiderordnung: Das dänische Ex-Supermodel erschien zur Vorführung des Films "Amarga Navidad" am Dienstagabend in einem schwarzen Kleid, das kaum etwas der Fantasie überließ. Das Dress mit Spaghettiträgern, samtigem Bustier-Oberteil und ausladendem Rock bestand nur aus transparenter Spitze und gab damit den Blick auf die Haut darunter frei. Besonders der freie Rücken sorgte für Aufsehen.
Das Kleid stammt laut dem Branchenblatt "WWD" aus der Herbst-2026-Kollektion von Roberto Cavalli. Zu dem Traum aus Spitze trug Christensen offene schwarze Pumps und dezenten Silberschmuck sowie eine weiße Uhr. Die brünetten Locken fielen ihr offen über die Schultern.
Nacktheit seit 2025 offiziell verboten
An den Dresscode hielt sich Helena Christensen mit diesem Look aber nicht. Seit dem vergangenen Jahr ist bei den Filmfestspiele Cannes für die Abendvorführungen im Grand Théâtre Lumière Nacktheit aus Gründen des Anstands ausdrücklich verboten. Ebenso unerwünscht sind voluminöse Kleider und Roben mit langen Schleppen, weil diese laut den Veranstaltern "den Besucherfluss behindern und das Platznehmen im Kino erschweren", wie es im Regelwerk heißt. Das Empfangspersonal des Festivals ist laut Dresscode verpflichtet, Personen, die sich nicht an die Regeln halten, den Zugang zum roten Teppich zu verweigern.
Christensen bewegte sich mit ihrem transparenten Spitzenkleid offenkundig in einer Grauzone - schritt aber unbehelligt und strahlend über den roten Teppich. Die heute 57-Jährige wurde 1986 zur "Miss Dänemark" gewählt und zählte in den Neunzigerjahren zu den gefragtesten Supermodels weltweit.
Die 79. Filmfestspiele von Cannes begannen am 12. Mai und enden an diesem Samstag. Im Wettbewerb laufen unter anderem Filme mit Sandra Hüller oder Kristen Stewart.
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