Tränen bei Ingrid Alexandra: Vaters Worte rühren Kronprinzessin
Kronprinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen (22) hat beim Parlamentsdinner im Königlichen Schloss ihre Tränen nicht zurückhalten können. Wie die norwegische Zeitung "Nettavisen" berichtet, habe sie sich am Donnerstagabend mehrfach mit einer Serviette die Augen abtupfen müssen.
Der Anlass war für die Königsfamilie eine Premiere. Zum ersten Mal begrüßte Haakon (53) die Gäste des Storting, des norwegischen Parlaments, nicht als Kronprinz, sondern als König. Auch für seine Tochter bedeutete der Abend einen neuen Platz an der Tafel.
Einspringen für die Königin
Ingrid Alexandra trat bei dem traditionellen Dinner erstmals als Kronprinzessin auf. Zugleich fungierte sie als Gastgeberin an der Seite ihres Vaters. Diese Rolle fiel ihr zu, weil Königin Mette-Marit (53) sich noch in der Rehabilitation nach ihrer Lungentransplantation befindet.
In ihre neuen Rollen waren Vater und Tochter am 28. August gerückt. An diesem Tag war König Harald (1937-2026) mit 89 Jahren gestorben.
Gerührt schon bei der ersten Rede
Den ersten emotionalen Moment erlebte die Kronprinzessin dem Bericht zufolge, als Parlamentspräsident Masud Gharahkhani das Wort an die Gäste richtete. Schon da habe sie mit den Tränen gekämpft.
Noch einmal wurde es für sie schwer, als ihr Vater ans Rednerpult trat. Haakon machte kein Geheimnis daraus, wie dankbar er seinen beiden Kindern für ihren Mut und ihre Stärke sei. Beide würden einspringen, sobald es nötig sei.
Ein ausdrücklicher Dank
"Ich muss auch der Kronprinzessin und dem Prinzen danken, die einspringen, wenn es am allermeisten gebraucht wird", zitiert das Blatt den König. Mit dem Prinzen meinte er Ingrid Alexandras Bruder, Sverre Magnus (20).
Der Dank des Monarchen galt damit beiden Kindern, die seit dem Tod ihres Großvaters und der Erkrankung ihrer Mutter verstärkt in die Pflicht genommen werden.
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