Tote Sitcom-Ikone: "Friends"-Cast nimmt Abschied von "Papa Burrows"

Der gefeierte Sitcom-Regisseur James Burrows ist mit 85 Jahren gestorben. Auf Instagram nehmen die "Friends"-Stars Jennifer Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, David Schwimmer und Matt LeBlanc Abschied von dem Mann, der sie einst seine "Kids" nannte.
von  (stk/spot)
Jennifer Aniston sah in James Burrows eine Vaterfigur.
Jennifer Aniston sah in James Burrows eine Vaterfigur. © Vince Bucci/Getty Images for PCA

Die Welt der Sitcoms hat in Person von James Burrows einen ihrer prägendsten Köpfe verloren. Der Regisseur starb am Freitagmorgen im Alter von 85 Jahren. Besonders die Stars von "Friends" verabschieden sich auf Instagram bewegt von dem Mann, der sie einst liebevoll seine "Kids" nannte. 15 Folgen der NBC-Erfolgsserie trugen Burrows' Handschrift, darunter die Pilotfolge und der Großteil der ersten Staffel.

"Papa Burrows": Aniston trauert um eine Vaterfigur

Jennifer Aniston (57), in "Friends" als Rachel Green zu sehen, fand die wohl persönlichsten Worte. Sie nannte ihn "Papa Burrows" und schrieb, das Schwerste sei, dass er ein Leben lang dafür gesorgt habe, dass sich Menschen geliebt fühlten - und es nun unmöglich erscheine, all diese Liebe in wenige Absätze zu fassen.

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Burrows habe das Ensemble stets seine "Kids" genannt, erinnerte sich Aniston: "Wo sind die Kids?" oder "Mal sehen, ob die Kids den Witz hinbekommen." Er sei für sie eine Vaterfigur gewesen, habe sie gefeiert und durch die schwersten wie die schönsten Zeiten getragen. Vor allem habe er den "Kids" beigebracht, wie wichtig es sei, einander zu lieben und füreinander einzustehen. Sie vermisse seine Stimme, sein Lachen, seine Brillanz.

Courteney Cox und ihr Spitzname "Cox-N-Hammer"

Auch Courteney Cox (62), in der Serie als Monica Geller besetzt, meldete sich zu Wort. "Jimmy B" habe sie stets "Cox-N-Hammer" genannt - warum, habe sie nie verstanden, aber weil es eben Jimmy Burrows war, habe sie es einfach hingenommen. Er habe das Ensemble unter seine Fittiche genommen und ihnen alles beigebracht, was sie wissen mussten. Dabei habe er nie etwas schöngeredet und immer recht behalten.

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Wie jemand mit so viel Talent und Weisheit ohne eingebildetes Ego sein könne, sei ihr ein Rätsel, schrieb Cox weiter. Burrows sei es einzig darum gegangen, alles so gut wie möglich zu machen. Sie werde ihn sehr vermissen, sein Licht aber werde immer auf sie scheinen.

Kudrow, Schwimmer und LeBlanc verneigen sich

Lisa Kudrow (62), die als Phoebe Buffay bekannt wurde, teilte ein Behind-the-Scenes-Foto der beiden aus der dritten und finalen Staffel von "The Comeback", in der Burrows sich selbst spielte. Dazu schrieb sie schlicht: "Danke Jimmy. Ich meine, für alles ..."

Auch David Schwimmer (59), in "Friends" als Ross Geller zu sehen, würdigte den Verstorbenen. Burrows habe aus jedem Schauspieler das Beste herausgeholt und jede Serie besser gemacht, als irgendjemand erwartet hatte. Auch für ihn sei Burrows eine Vaterfigur gewesen: liebevoll, weise und fordernd zugleich.

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Matt LeBlanc (58), der Joey Tribbiani spielte, veröffentlichte ein Selfie mit Burrows. Worte könnten den Einfluss, den dieser gehabt habe, nicht beschreiben, schrieb LeBlanc. Burrows sei auf so vielen Ebenen eine wahre Ikone gewesen.

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Mehr als 1.000 Folgen TV-Geschichte

James Burrows blickte auf eine außergewöhnliche Karriere zurück. Mehr als 1.000 Folgen einiger der bekanntesten Sitcoms der Fernsehgeschichte gehen auf sein Konto, darunter "Cheers", das er mitentwickelte, sowie "Die Mary Tyler Moore Show", "Hinterm Mond gleich links", "Frasier", "Two and a Half Men", "The Big Bang Theory", "2 Broke Girls", "Will & Grace" und "Mid-Century Modern".

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