Tod seines Partners bewegte Bruce Darnell zum Umdenken: "Ich bin mit dem Hier und Jetzt beschäftigt"

Vor einigen Jahren verlor Bruce Darnell seinen Lebensgefährten. In der ARD-Reihe "Kurzstrecke mit Pierre M. Krause" sprach der 69-Jährige nun darüber, wie der Schicksalsschlag seinen Blick auf das Leben veränderte.
Franziska Wenzlick |
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Er sei "angekommen", sagt Bruce Darnell in der SWR-Sendung "Kurzstrecke mit Pierre M. Krause".
Er sei "angekommen", sagt Bruce Darnell in der SWR-Sendung "Kurzstrecke mit Pierre M. Krause". © 2025 Getty Images/Andreas Rentz

Bruce Darnell fühlt sich "zu 100 Prozent angekommen". Wie der Choreograf im ARD-Format "Kurzstrecke mit Pierre M. Krause" erklärt, habe er inzwischen "alles verstanden: Es fängt alles an damit, dich selbst zu lieben. Es hat eine Ewigkeit gedauert, aber heute bin ich angekommen und mir geht es verdammt gut."

Zum Umdenken habe ihn unter anderem auch ein schwerer Schicksalsschlag gebracht. "Nach dem Tod von meinem Lebenspartner musste ich das Leben aus einer anderen Perspektive sehen", sagt der 69-Jährige. Wie Darnell bereits in der Vergangenheit öffentlich machte, starb sein langjähriger Lebenspartner vor einigen Jahren an Krebs. Den einstigen GNTM-Laufstegcoach habe der Verlust dazu bewegt, den Sinn des Lebens zu hinterfragen. Sein seitheriges Credo: "Keep it simple."

Im Gespräch mit Pierre M. Krause erklärt er: "Die Vergangenheit ist vorbei. Ich lebe hier und jetzt. Was in der Zukunft passiert, interessiert mich überhaupt nicht. Ich bin mit dem Hier und Jetzt beschäftigt." All das, was er erlebt habe, mache ihn "zu dem Bruce, der ich heute bin".

Bruce Darnell ist dankbar, "dass das deutsche Volk mich so genommen hat, wie ich einfach bin"

Von seinem heutigen Leben habe er einst "geträumt", erinnert sich Darnell. Er befinde sich "in einer privilegierten Situation, dass das deutsche Volk mich so genommen hat, wie ich einfach bin", sagt der gebürtige US-Amerikaner, "und dass es mir so viel Geborgenheit und Liebe geschenkt hat". Danach habe er immer "gesucht".

Gleichzeitig weiß Bruce Darnell: "Ich muss keinem Menschen irgendwas mehr beweisen. Ich weiß, wer ich bin, ich weiß, was ich machen kann." Was andere über ihn denken, interessiere ihn inzwischen nicht mehr. Er selbst lege viel Wert darauf, allen Menschen "mit Respekt und Empathie" zu begegnen. "Ich sage jedem Hallo, ich nehme mir Zeit für Leute. Und das ist einfach das Schönste." Nur für eines habe er keine Geduld mehr: "Ich will einfach nicht negative Energie um mich haben", betont Darnell. "Ich komme damit nicht klar."

Die gesamte Ausgabe von "Kurzstrecke mit Pierre M. Krause" gibt es in der ARD Mediathek zu sehen.

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