Timothée Chalamet hat Angst, sich zu verlieren

In einem Interview spricht Timothée Chalamet über seinen neuen Film "Marty Supreme" - und gibt offen zu, dass er manchmal Angst hat, sich selbst zu verlieren. Der Oscar-Nominierte verrät, warum er sich bewusst Rollen sucht, die ihn verunsichern.
(dr/spot) |
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Timothée Chalamet vor wenigen Tagen bei den BAFTA Awards in London.
Timothée Chalamet vor wenigen Tagen bei den BAFTA Awards in London. © Mario Mitsis / SOPA Images/ddp/Sipa USA

Er ist einer der gefragtesten Schauspieler seiner Generation und trotzdem plagt Timothée Chalamet (30) eine ganz bestimmte Sorge. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung anlässlich seines neuen Films "Marty Supreme" wurde der Hollywoodstar gefragt, ob er manchmal Angst habe, sich selbst zu verlieren, je größer alles werde. Seine Antwort: "Ja. Deshalb suche ich bewusst Projekte, die mich verunsichern. Sobald ich mich zu sicher fühle, weiß ich: Es ist Zeit, wieder Risiko einzugehen."

In "Marty Supreme", der aktuell in den deutschen Kinos läuft, spielt Chalamet einen Tischtennis-Star. Der Film basiert lose auf dem Leben des Amerikaners Marty Reisman und wurde von Josh Safdie (41) inszeniert, der zusammen mit seinem Bruder Erfolgsfilme wie "Uncut Gems" (2019) und "Good Time" (2017) drehte.

Safdie wollte keinen strahlenden Helden

Für Chalamet markiert der Film einen bewussten Bruch mit seinem bisherigen Image. Regisseur Safdie habe klargemacht, dass ihn alles, was Chalamet für Mode- und Werbekampagnen interessant mache, nicht interessiere. Stattdessen wollte er den jungen Mann sehen, den er kennengelernt habe, als Chalamet 22 war - "den Knicks-Fan" und "das Unfertige, Ungeschützte". Diese Herangehensweise habe den 30-Jährigen befreit: "Josh wollte keinen Helden, der glänzt. Er wollte jemanden, der fast untergeht. Ich mag dieses Gefühl, der Underdog zu sein - selbst nach all den Jahren."

Für seine Rolle ging Chalamet an körperliche Grenzen. Er trug Kontaktlinsen mit bis zu minus sechs Dioptrien, um seine Sicht absichtlich zu verschlechtern, darüber kamen echte Brillengläser. Täglich stundenlange Maskenarbeit mit Prothesen und Pockennarben gehörte ebenfalls zum Programm - bis sich Chalamet eine Augenentzündung einfing. "So absurd das klingt: Das war auch ein Moment, in dem ich gemerkt habe, wie weit ich bereit bin zu gehen - und wo meine Grenze ist", so der Schauspieler.

Paltrow kehrte für den Film aus dem Ruhestand zurück

Auch seine Co-Stars beeindruckten Chalamet. Gwyneth Paltrow (53) hatte sechs Jahre lang keinen Film mehr gedreht und kehrte für "Marty Supreme" vor die Kamera zurück. "Das sagt eigentlich alles", schwärmte Chalamet. "Es war unglaublich bewegend, dass sie für diesen Film aus dem Ruhestand zurückgekehrt ist - das hat dem Ganzen eine zusätzliche Tiefe gegeben."

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