Tim Mälzer spricht in Podcast über den Tod seiner Mutter: "Ich bin noch nicht in der Phase der Trauer"

Drei Jahre nach dem Tod seines Vaters hat Tim Mälzer auch seine Mutter verloren. Im Podcast "1 plus 1 - Freundschaft auf Zeit" erklärte der Starkoch nun, weshalb er diesbezüglich "Erleichterung" empfinde.
Franziska Wenzlick |
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Wie Tim Mälzer im Podcast "1 plus 1 - Freundschaft auf Zeit" erklärte, sei seine Mutter "sehr schön verstorben".
Wie Tim Mälzer im Podcast "1 plus 1 - Freundschaft auf Zeit" erklärte, sei seine Mutter "sehr schön verstorben". © 2023 Getty Images/Andreas Rentz

Tim Mälzer hat im Live-Podcast "1 plus 1 - Freundschaft auf Zeit" offen über den Tod seiner Mutter gesprochen. Dieser lag laut Mälzer zum Zeitpunkt der Aufzeichnung, also im April 2026, acht Wochen zurück. Im Gespräch mit Ex-Radprofi Jan Ullrich erklärte der TV-Koch in der nun veröffentlichten Aufnahme, seine Mutter sei "sehr schön verstorben".

"Ich bin momentan noch in der Phase der Erleichterung. Ich bin nicht in der Phase der Trauer", offenbarte Mälzer. Er sei "sehr erleichtert", dass seine Mutter "selbstverwaltet" habe gehen können: "Sie hat es entschieden und ich bin wahnsinnig dankbar dafür."

Aufgrund einer Patientenverfügung sei er "Gefahr" gelaufen, "Entscheidungen treffen zu müssen, die ich nicht treffen wollte". So weit sei es jedoch nicht gekommen - wohl auch, weil seine Mutter "eine sehr starke, aber auch sehr störrische, auch manchmal eine mistbockige Frau" gewesen sei, wie der 55-Jährige "voller Liebe und nicht voller Herablassung" sagte: "Von irgendjemandem muss ich es ja haben."

Tim Mälzers Vater starb vor drei Jahren

Im Podcast sprach Tim Mälzer auch über seinen vorübergehenden Rückzug aus der Öffentlichkeit im vergangenen Jahr. Damals sei seine Mutter "sehr schwer krank geworden". Er "hatte Gott sei Dank alle Zeit dieser Welt", sich um "diese Situation zu kümmern". Der Hamburger erklärte: "Ich musste niemanden beauftragen. Ich musste niemanden schicken. Morgens, mittags, abends konnte ich da sein."

Mälzers Vater sei bereits vor drei Jahren "sehr plötzlich" gestorben. Somit habe er seine beiden Elternteile verloren, als sie Mitte 70 gewesen seien. Dies stimme ihn nachdenklich: "Was habe ich denn noch? Ich habe noch 20 Jahre. Davon gebe ich mir zehn gute Jahre, richtig gute, wo ich nicht jeden Tag zum Arzt muss." Ab seinem 75. Lebensjahr werde er "dankbar für jeden Tag" sein, resümierte der "Kitchen Impossible"-Star. "Ich halte 75 für ein tolles Lebensalter."

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