Tim Mälzer erklärt Tränen-Auftritt bei Markus Lanz

Anfang Mai kämpfte TV-Koch Tim Mälzer in der Show von Markus Lanz mit den Tränen und wollte sogar das Studio verlassen. Jetzt hat er erklärt, wie es zu dem emotionalen Auftritt kommen konnte.
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Tim Mälzer zur aktuellen Lage: "Wir stehen unter enormen Stress"
Horst Galuschka/imago images Tim Mälzer zur aktuellen Lage: "Wir stehen unter enormen Stress"

Er konnte nicht sprechen, atmete tief durch und ihm kamen Tränen - der Auftritt in der Talkshow von Markus Lanz Anfang Mai war für Starkoch Tim Mälzer nicht leicht. Am Donnerstag war er wieder in die TV-Show eingeladen und versuchte seine Emotionalität zu erklären.

Angst bei Tim Mälzer: "Ich werde es nicht schaffen"

Wie viele andere Gastronomen erlebt Tim Mälzer in der Corona-Krise eine schwere Zeit. Wie er Markus Lanz erklärte, war es bei seinem Tränenauftritt das erste Mal, dass er den Ernst der Lage begriffen habe: "Am Ende des Tages war es das allererste Mal, dass ich und auch viele Menschen in der Öffentlichkeit begriffen haben, wie ernst uns das (die Corona-Krise, d.R.) im Griff hat."

Von dieser Erkenntnis war der TV-Koch offenbar so überwältigt, dass er fast weinen musste. "In dem Moment wurde mein Geplappere von sechs Wochen vorher zur Realität. [...] Ich habe gedacht: 'Scheiße, ich werde es nicht schaffen'. [...] Das hatte in dem Moment eine Perspektivlosigkeit", erklärte er in der Talkshow weiter.

Für Tim Mälzer war "Heulsusen-Auftritt" ein "Game Changer"

Auch Hubertus Heil, der per Video zu der Gesprächsrunde bei Markus Lanz zugeschaltet war, äußerte sich zu dem emotionalen Auftritt von Tim Mälzer: "Ich habe in dieser Zeit öfters mit Unternehmern und Selbständigen am Telefon zu tun gehabt, die den Tränen nahe waren. [...] Ich glaube, wir haben begriffen, in welcher Lage wir waren."

Für den Starkoch war "der Heulsusen-Auftritt ein echter Game Changer", wie Markus Lanz am Ende des Gesprächs zusammenfasste. Darauf erklärte Tim Mälzer: "Game Changer war es für mich, weil ich das Gefühl hatte, da findet ein Dialog statt und das Ganze wird auch von der politischen Seite aus menschlich."

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