Thomas Hitzlsperger: Fake-Spielerfrauen sind nur Klatsch!

Thomas Hitzlsperger will mit einigen Gerüchten aufräumen. So sind ihm in seiner Zeit als Profi weder zum Schein angeheuerte Freundinnen, noch Netzwerke schwuler Spieler untergekommen.
| (kd/spot)
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Thomas Hitzlsperger.
Thomas Hitzlsperger. © dpa

Das Outing von Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger (31) beschäftigt die Deutschen weiterhin. In der Diskussion spielen auch alte Gerüchte zum Thema Homosexualität im Fußball eine Rolle. So brachte sich Reality-TV-Star Sarah Knappik (27) wieder ins Gespräch, indem sie in der "Bunten" behauptete, dass sie Schein-Freundin eines schwulen Spielers hätte werden können. Doch zumindest Hitzlsperger weiß nichts über solche Praktiken: "Das ist vorerst einfach nur Hörensagen - also Klatsch", erzählt er der "Bild am Sonntag." "Für mich kam so etwas nie infrage. Aber ich habe auch nie gegrübelt, ob die Begleitung eines Mitspielers nur dafür gebucht war."

Trotz Hitzlspergers Outing bleibt dieses Buch über das Tabuthema Homosexualität im Fußball weiter aktuell

Hitzlsperger legt auch Wert auf die Feststellung, dass er nie ein Doppelleben geführt habe. Während seiner letzten Beziehung mit einer Frau habe er noch nicht gewusst, dass er homosexuell ist. Auch mit einer anderen Vorstellung räumt der Kicker auf: Es gäbe keine Schwulen-Netzwerke im Profi-Fußball. "Mich wundern solche Thesen", erklärt Hitzlsperger. "Sie beruhen auf einem verbreiteten Rückkopplungsfehler: 'Es muss viele homosexuelle Fußballer geben, weil es ja so viele Gerüchte darüber gibt.' Ich kann nur sagen: Ich kenne wirklich keinen homosexuellen Fußballer."

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