Teure Sehenswürdigkeiten: Diese Stadt hat die höchsten Eintrittspreise in Deutschland

In welchen deutschen Städten kostet der Besuch der Sehenswürdigkeiten am meisten Geld? Wo Reisende viel für Eintritte zahlen müssen und wo eher wenig, zeigt der Sightseeing-Index des Reiseveranstalters Dertour.
von  teleschau
Hamburg ist immer eine Reise wert, doch für Eintritte sollte entsprechendes Budget eingeplant werden.
Hamburg ist immer eine Reise wert, doch für Eintritte sollte entsprechendes Budget eingeplant werden. © iStock/Canetti

Bei einem Städtetrip darf Kultur oft nicht zu kurz kommen, egal ob in Museen oder beim Besuch berühmter Wahrzeichen. Allerdings unterscheiden sich die Eintrittspreise in den 20 größten Städten in Deutschland deutlich, wie der Sightseeing-Index des Reiseveranstalters Dertour zeigt.

Demnach zahlen Touristinnen und Touristen am meisten Eintritt in Hamburg. Hier werden pro Erwachsenen im Schnitt 20 Euro bei den zehn angesagtesten Sehenswürdigkeiten fällig. Das sind etwas mehr als elf Euro weniger als in Bonn, wo Reisende im Schnitt nur 8,90 Euro Eintritt zahlen müssen.

Für das Ranking hat Dertour die zehn beliebtesten Sehenswürdigkeiten der 20 größten deutschen Städte auf Grundlage des Tripadvisor-Rankings der jeweiligen Stadt untersucht. Die Eintrittspreise wurden anschließend für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche und ermäßigungsberechtigte Personen über die offiziellen Internetseiten der Anbieter recherchiert.

Eintritt im Hambrug in Schnitt am teuersten

Das Hamburg eher ein teures Pflaster ist, was Eintrittspreise betrifft, sollte nicht überraschen. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten von Hafen über Elbphilharmonie bis hin zum Miniaturwunderland gilt die norddeutsche Metropole nach New York und London auch als einer der größten Musical-Standorte weltweit, was viele Kurzzeit-Touristen an die Elbe bringt.

So kostet einen Erwachsenen ein Besuch im Mininaturwunderland, eine der meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten des Landes, laut Internetseite 22 Euro. Selbst der Besuch für die Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der bislang noch kostenlos ist, wird ab dem 5. Oktober fünf Euro kosten.

Nach Bonn, der Stadt mit den im Schnitt günstigsten Eintrittspreisen, zieht es deutlich weniger Reisende, als an die Elbmetropole. Zwar müssen erwachsene Besucherinnen und Besucher für das Beethoven-Haus 15 Euro Eintritt zahlen, doch in vielen Museen, wie etwa im Haus der Geschichte, ist der Eintritt kostenlos, was die Eintrittsgelder der ehemaligen Bundeshauptstadt im Schnitt nach unten drückt.

Familen besichtigen am günstigten in München und Dresden

Familien, die mit Kindern unterwegs sind, zahlen mit 2,40 Euro im Schnitt am wenigsten Eintritt in München. Auch in Dresden ist das Sightseeing mit Nachwuchs mit durchschnittlichen 2,60 Euro Eintritt sehr günstig. Deutlich teurer geht es in Westdeutschland zu, in Düsseldorf werden pro Kind 10,43 Euro fällig, in Bochum sind es 10,15 Euro. Doch egal, in welche deutsche Stadt der nächste Kurztipp gehen soll, günstige und oft auch kostenlose Sehenswürdigkeiten gibt es überall, sodass nicht jede einzelne teure Top-Location mitgenommen werden muss.

Die größten 20 Städte nach durchschnittlichen Eintrittspreisen für Erwachsene im Überblick

Die größten 20 Städte nach durchschnittlichen Eintrittspreisen für Erwachsene im Überblick:

  1. Hamburg (20,09 Euro)
  2. Berlin (16,91 Euro)
  3. Hannover (15,68 Euro)
  4. Düsseldorf (14,78 Euro)
  5. Leipzig (13,95 Euro)
  6. Bochum (13,95 Euro)
  7. Dresden (12,60 Euro)
  8. Köln (12,48 Euro)
  9. Duisburg (12,48 Euro)
  10. München (12,25 Euro)
  11. Wuppertal (12,01 Euro)
  12. Bielefeld (11,88 Euro)
  13. Bremen (11,68 Euro)
  14. Frankfurt am Main (11,60 Euro)
  15. Dortmund (11,20 Euro)
  16. Mannheim (11,15 Euro)
  17. Stuttgart (10,95 Euro)
  18. Nürnberg (10,20 Euro)
  19. Essen (9,74 Euro)
  20. Bonn (8,90 Euro)
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