Taylor Swift kritisiert "seltsames" Verhalten mancher Swifties

Taylor Swift hat seltene Kritik an Teilen ihrer eigenen, treuen Fangemeinde anklingen lassen. Einige ihrer Anhängerinnen und Anhänger würden nach Ansicht der Sängerin das Spurensuchen auf "seltsame" Art "auf die Spitze treiben".
von  (lau/spot)
Taylor Swift deutet an, dass ihr einige Fan-Intepretationen zu weit gehen.
Taylor Swift deutet an, dass ihr einige Fan-Intepretationen zu weit gehen. © imago images/ZUMA Press Wire / Javier Rojas

Musik-Superstar Taylor Swift (36) gilt als ihren Fans besonders verbunden. Doch jetzt hat die 36-Jährige ein wenig Kritik an einem Teil der Swifties anklingen lassen, die ihrer Meinung nach stellenweise "extrem" und "seltsam" werden können.

Die Aussagen der Sängerin fielen in einem Interview mit dem "New York Times Magazine". Swift sagt in dem Gespräch einerseits, es sei "toll", dass sie mittlerweile "so viele" Fans habe. Doch dann erklärt sie: "Es gibt Teile meiner Fangemeinde, die die Dinge auf die Spitze treiben. Dagegen kann ich nichts tun."

Es gäbe Menschen unter ihren Fans, die unbedingt herausfinden wollten, um wen es in ihren Songs geht. Diese Leute "versuchen sozusagen Detektivarbeit zu leisten und die Details herauszufinden - um wen geht es da? Was hat das zu bedeuten?", so Swift.

Sängerin kritisiert "seltsames" Fan-Verhalten

Fans der Sängerin vermuten immer wieder, dass es in einzelnen ihrer Songs um ihre Verflossenen gehen könnte. So waren sich viele sicher, dass Swift auf ihrem Album "The Tortured Poets Department" die Trennung von Schauspieler Joe Alwyn ebenso verarbeitet wie eine Liaison mit Matt Healy von der Band The 1975. Auch frühere Songs wurden bestimmten Personen zugeordnet: "Dear John" wurde als Abrechnung mit John Mayer interpretiert, das Album "1989" mit Harry Styles in Verbindung gebracht, der Track "All Too Well" mit Jake Gyllenhaal.

Selbst hat Swift jedoch nur ein einziges Mal offiziell bestätigt, an wen sich eines ihrer Stücke richtet: Im Booklet ihres Albums "Speak Now" verwies sie darauf, dass "Back to December" ihrem Ex Taylor Lautner gewidmet ist.

In ihrem aktuellen Interview sagt Swift diesbezüglich weiter: "Es wird für mich etwas seltsam, wenn die Leute so tun, als wäre es ein Vaterschaftstest. So nach dem Motto: 'Dieser Song handelt von dieser Person.' Denn ich denke mir: 'Der Typ hat den Song nicht geschrieben, sondern ich.'"

Doch von den Interpretationen und Mutmaßungen ihrer Fans lässt sich die Sängerin nach eigener Aussage nicht sonderlich beeinflussen. "Man muss an seiner Sichtweise auf die eigene Kunst und an der Beziehung dazu festhalten", erklärt sie in dem Interview.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.