Taron Egerton hat seit Jahren keinen Kontakt zu seinem Vater

Taron Egerton hat in einem Podcast über seine Familie gesprochen. Der Schauspieler erzählt, warum er den Kontakt zu seinem Vater irgendwann beendete, und nennt einen prominenten Kollegen, der für ihn eine väterliche Rolle einnahm.
(jom/spot) |
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Taron Egerton wuchs bei seiner Mutter auf.
Taron Egerton wuchs bei seiner Mutter auf. © Imago Images/AFF-USA / LISA OConnor

Taron Egerton (36) hat sich ausführlich zum Verhältnis zu seinem Vater geäußert. In der Folge des Podcasts "Armchair Expert" von Dax Shepard (51) vom Montag erzählte der Schauspieler, dass er seit mehreren Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm hat. Das berichtet das US-Magazin "People".

"Irgendwann habe ich den Schleudersitz gedrückt"

Als Kind und Jugendlicher habe die Beziehung noch einigermaßen funktioniert, sagte der "Apex"-Darsteller in dem Gespräch. "Aber je älter ich wurde, desto schwieriger wurde es, und ich habe seit einigen Jahren nicht mehr mit ihm gesprochen."

Ins Detail gehen wollte Egerton nicht, sein Vater führe schließlich sein eigenes Leben. "Ich werde ihn immer lieben, ich glaube nur nicht, dass wir als Vater und Sohn besonders gut zusammenpassen", sagte er. "Und dann kam der Punkt, an dem ich den Schleudersitz gedrückt habe und ihn seitdem nicht mehr gesehen habe."

Aufgewachsen bei der Mutter in Wales

Seine Eltern seien Anfang 20 gewesen, als sie mit ihm in Liverpool gewohnt hätten. Getrennt hätten sie sich, als er fast drei Jahre alt war. Seine Mutter zog anschließend nach Wales, um dort neu anzufangen. Ihren späteren Partner, Egertons Stiefvater, lernte sie kennen, als der Schauspieler 14 war.

Rückblickend habe ihn das Aufwachsen bei einer alleinerziehenden Mutter, die parallel studierte und finanziell über die Runden kommen musste, stärker geprägt als lange gedacht. Er sei damals vermutlich "etwas ängstlicher" gewesen, als ihm bewusst war, sagte Egerton. An seiner Mutter lässt er dabei nichts kommen: Sie sei großartig gewesen, ihm habe es nie an etwas gefehlt.

Colin Firth als väterliche Figur

Eine andere Rolle schreibt Egerton seinem Kollegen Colin Firth (65) zu, mit dem er die "Kingsman"-Filme drehte. Firth sei in einer schwierigen Phase für ihn da gewesen, als er nach der Trennung von seiner ersten Freundin exzessiv gefeiert habe.

"Er war immer nur freundlich, väterlich und verständnisvoll", sagte Egerton über den Oscar-Preisträger. Ein weiterer gemeinsamer Film wäre ihm deshalb willkommen. Firth sei ein großzügiger, gütiger Mensch, und ein Grund für einen neuen Teil wäre, noch einmal mit ihm gemeinsam vor der Kamera zu stehen.

Egerton war an der Seite von Firth in den ersten beiden Teilen der Reihe zu sehen, "Kingsman: The Secret Service" von 2015 und "Kingsman: The Golden Circle" von 2017. Der dritte Film "The King's Man: The Beginning" kam 2021 in die Kinos.

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