Take That: „Howard suchte aufregenden Sex“

Harmlose Boyband war einmal: Und noch eine Seitensprung-Beichte: Vor kurzem offenbarte der Take-That-Sänger Mark Owen, seine Frau Emma betrogen zu haben. Nun kommen die Affären seines Kollegen Howard Donald ans Licht
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Mark Owen, Jason Orange, Gary Barlow und Howard Donald
dpa Mark Owen, Jason Orange, Gary Barlow und Howard Donald

Harmlose Boyband war einmal: Und noch eine Seitensprung-Beichte: Vor kurzem offenbarte der Take-That-Sänger Mark Owen, seine Frau Emma betrogen zu haben. Nun kommen die Affären seines Kollegen Howard Donald ans Licht

Die Rollen waren klar verteilt. Das war eines der Erfolgsgeheimnisse von „Take That“, die damals, in den frühen Neunzigern aufstieg zur beliebtesten Teenie-Band der Welt. Robbie war der böse Rocker, Gary der pummelige Songwriter, Howard der lässige Kumpel, Jason der unkomplizierte Sportler, Mark der sensible Softie. Für jeden Geschmack war etwas dabei, als Fan konnte man sich gut zurecht finden in dieser perfekt inszenierten Popwelt.

Die Wirklichkeit, 15 Jahre nach der Trennung der Musiker, stellt sich ungleich komplizierter dar – und die einstmals angeblich so brav und berechenbaren Künstler entpuppen sich, wer hätte das gedacht, zu normalen Menschen mit Problemen.

Nach Mark Owens Seitensprung-Enthüllung beichtet nun auch sein Bandkollegen Howard Donald eine Affäre. Das Saubermann-Image der Band ist damit zerbrochen.

Anders jedoch als sein Kollege Mark, der in einem Interview von Affären mit zehn Frauen während seiner Beziehung zu seiner jetzigen Frau Emma sprach, dazu seiner Alkoholsucht thematisierte und sich mittlerweile freiwillig in eine Entzugsklinik begeben hat, hat sich bei Howie seine Geliebte Merith Van Onselen zu Wort gemeldet. „Howard hatte einen sehr hohen Sexualtrieb. Er suchte aufregenden Sex und er war sich sicher, bei mir das zu bekommen“, sagte die 28-jährige Holländerin. Zwar habe Howard ihr oft gesagt, dass er sich schuldig fühle, aufgeben wollte er die Affäre nicht.

2008 lernten sich das Model und der Musiker in einem Berliner Club kennen. Donald war zu dieser Zeit mit der aus Münster stammenden Marie-Christine Musswesseles liiert, mit der er auch zwei Kinder hat. Ende 2009 ging diese Beziehung in die Brüche.

Dass gerade jetzt die Affäre ans Licht kommt, ist natürlich kein Zufall: Es passt perfekt in die Zeit, in der die ehemaligen Mädchen-Idole und langjährigen Boy-Band-Helden Schlagzeilen nicht mehr mit Gesang, dafür umso mehr mit ihren Eskapaden machen. Immerhin: Aufmerksamkeit bleibt ihnen so sicher. Und diese ist das Kapital in einer blinkenden Popwelt.

Jan Chaberny

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