"Supergirl"-Star Milly Alcock erwartet fragwürdige Kommentare

Milly Alcock (25), die Hauptdarstellerin des kommenden "Supergirl"-Films, ist sich schon vor dem Start bewusst, dass sie wohl im Rahmen der Veröffentlichung unzählige bedenkliche Kommentare lesen wird. Das erklärt die australische Schauspielerin in einem Interview mit dem Magazin "Vanity Fair".
Alcock, die vor allem durch ihre Rolle im "Game of Thrones"-Spin-off "House of the Dragon" weltweit bekannter wurde, wird im neuesten DC-Studios-Film unter anderem neben Jason Momoa (46) zu sehen sein. Dabei hatte sie sich nach "House of the Dragon" eigentlich geschworen, nie wieder für ein großes Medien-Franchise drehen zu wollen.
Milly Alcock hatte "eine Scheißangst"
Sie spielte auch in der 2025 veröffentlichten Miniserie "Sirens" mit, doch es kam dazu, dass sie vorübergehend keine Angebote mehr für gute, neue Rollen erhielt. Sie habe "eine solche Scheißangst, dass mein Leben mit 22 Jahren vorbei sein würde," gehabt. Natürlich sei ihr Leben nicht vorbei gewesen. Als sich die Gelegenheit zu "Supergirl" präsentierte, habe Alcock sich aber dazu regelrecht zwingen müssen. Denn Alcock hatte schlechte Erfahrungen gemacht.
Vom Magazin danach gefragt, ob die "als launisch berüchtigte Fangemeinde" von "Game of Thrones" sie auf die "unvermeidliche Gegenreaktion" zu "Supergirl" vorbereitet habe, antwortet die Schauspielerin deshalb: "Es hat mir definitiv bewusst gemacht, dass die bloße Existenz als Frau in diesem Bereich etwas ist, das die Leute kommentieren." Viele hätten sich daran gewöhnt, diesen "seltsamen Besitzgedanken über Frauenkörper" zum Ausdruck zu bringen. Alcock rechnet offenbar fest damit, entsprechende Kommentare lesen zu müssen. "Ich kann sie nicht wirklich davon abhalten. Ich kann nur ich selbst sein", erklärt die Schauspielerin.
Zum kommenden "Supergirl"-Film wurde gerade erst ein neuer Trailer veröffentlicht. Der Kinostart in Deutschland ist derzeit für den 25. Juni geplant.