Stress am "Rosenheim-Cops"-Set: Igor Jeftic spricht offen über Zustände

Die Arbeit an einem Serien-Set ist kein Zuckerschlecken – das weiß "Rosenheim-Cops"-Star Igor Jeftic (54). Nach über 17 Jahren im ZDF-Format hat der "Sven Hansen"-Darsteller einiges zu berichten. Im AZ-Interview verrät der Schauspieler jetzt, was den beruflichen Alltag schnell anstrengend macht.
Igor Jeftic über Arbeit an "Rosenheim-Cops": "Kräfte gut einteilen"
Igor Jeftic betont, dass der Dreh-Alltag für "Die Rosenheim-Cops" einem viel abverlange und strenge Disziplin erfordere. "Groß abschalten ist gar nicht drin, wenn der Serien-Dreh erst mal in vollem Gange ist. Für diese Langstrecke muss man sich die Kräfte gut einteilen", betont der 54-Jährige gegenüber der AZ.
"Sven Hansen"-Darsteller spricht offen über Zustände: "Eine Grausamkeit"
Auch wenn Jeftic für die "Rosenheim-Cops" gerne vor der Kamera steht, macht er kein Geheimnis daraus, dass es ein harter Job sein kann. Die Zustände und Bedingungen am Set seien nicht zu unterschätzen. "Eine Grausamkeit ist das sehr frühe Aufstehen tagtäglich, noch weit vor Sonnenaufgang", so der Schauspieler in der AZ. Für den erfahrenen Schauspieler steht fest: "Daran werde ich mich nie gewöhnen."

Igor Jeftic ist nicht der erste Star der "Rosenheim-Cops", der über die frühen Arbeitszeiten am Set spricht. Auch Ursula Maria Burkart, die in der Serie "Marianne Grasegger" spielt, sprach bereits darüber. Die Schauspielerin verriet, dass sie und ihre Kollegen meist um 7 Uhr am Drehort sein müssen. Nach circa 45 Minuten in der Maske könne man sich über ein kleines Frühstück freuen. Um spätestens 8.30 Uhr beginne die Arbeit – und die Darsteller müssen vor der Kamera abliefern.
Als Schauspieler bei den "Rosenheim-Cops": Igor Jeftic verrät Nachteil
Ein sicherer Arbeitsplatz – über mehrere Jahre hinweg – ist für Schauspieler nicht selbstverständlich. Dass Igor Jeftic bei "Die Rosenheim-Cops" privilegiert ist, weiß er zu schätzen. Im Interview mit der AZ spricht der 54-jährige Serien-Star die Kontinuität, den Arbeitsaufwand über viele Wochen hinweg und strenge Drehpläne an: "Ein Nachteil ist natürlich, dass man für andere Projekte nur bedingt zu haben ist, da sich die Drehzeiten überschneiden." Er selbst habe diese Erfahrung bereits des Öfteren machen müssen. Freiräume für zusätzliche Schauspiel-Engagements sind als "Rosenheim-Cops"-Darsteller offenbar kaum gegeben.
Dennoch überwiege für Jeftic freilich die Freude über die Arbeit am Set und das herzliche Miteinander mit seinen Kollegen. Die "Rosenheim-Cops"-Fans dürfen auch in der kommenden Staffel im Herbst auf weitere Einsätze von "Sven Hansen" gespannt sein.