Stiefsohn von Andrea Berg widersetzt sich Familien-Wunsch: "Auferlegt bekommen"
Vanessa Mai (34) ist seit 2017 mit dem Musikmanager Andreas Ferber (43) verheiratet. Dieser ist der Sohn von Hotelier Ulrich Ferber (66), der wiederum seit 2007 mit der Sängerin Andrea Berg (60) verheiratet ist. Nun verrät Vanessa Mai, was sich die Ferber-Familie eigentlich für ihren Andreas gewünscht hätte – und zeigt sich beeindruckt vom Durchsetzungsvermögen ihres Ehemanns.
Vanessa Mai über schulische Laufbahn: "Viele sind überrascht"
"Ich bin auf die Hauptschule gegangen", erzählt Vanessa Mai in einer neuen Ausgabe vom Podcast "Schön laut". "Und viele sind da überrascht, wenn sie das hören." Denn die Halb-Kroatin ist mit den gängigen Vorurteilen vertraut: "Natürlich ist man weniger intelligent, natürlich hat man keine guten Zukunftschancen und so weiter und so fort. Ich hab die ganze Rutsche natürlich gehört."
Von den Klischees habe sich Vanessa Mai aber nie verunsichern lassen: "Mir war es immer ziemlich egal, weil ich mich sehr wohl gefühlt habe auf dieser Hauptschule", erinnert sich die Sängerin. Sie sei dort "sehr unterstützt" worden, auch in ihren musikalischen Ambitionen. "Für mich war das echt perfekt, weil wir hatten so viele Projektarbeiten, sehr viel miteinander, sehr viel Fokus auf das Soziale – und trotzdem habe ich meinen Weg da machen können."

Studium von Vanessa Mai: "Nie darüber nachgedacht"
Sie habe dann noch ihren Realschulabschluss gemacht und schließlich eine Ausbildung begonnen, in der sie ihr erstes Geld verdiente: "Für mich kam Studieren oder so nie infrage, ich habe da nie drüber nachgedacht", erzählt Vanessa Mai. Was auch daran lag, dass das in ihrem Elternhaus kein Thema war. Ihr Ehemann Andreas Ferber hatte für sein Leben hingegen andere Pläne: "Da war sofort klar, dass der studiert."
Damit habe er sich allerdings bewusst "gegen das Familiending entschieden", erzählt Vanessa Mai, denn ihr Schwiegervater Ulrich Ferber betreibt das Hotel "Sonnenhof" in Aspach. "Also er ist eben nicht, wie alle das wahrscheinlich wollten, in den Hotelbetrieb gegangen, was seine Familie da hat, sondern der hat gesagt: 'Ich geh studieren und mach mein Ding'." Ihr Mann hatte also etwas "anderes auferlegt bekommen", sich aber anderweitig orientiert. "Und das finde ich auch so bewundernswert", meint die 34-Jährige anerkennend.
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