Steven Gätjen: "Ich war schon immer ein Mann mit Ecken und Kanten"

Der Fernsehmoderator Steven Gätjen ist derzeit eines der Zugpferde von ProSieben. Er spricht über Stolpersteine in seiner Karriere.
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Der Fernsehmoderator Steven Gätjen hat derzeit mehrere Eisen im Feuer und ist eines der Zugpferde von ProSieben. Das war allerdings nicht immer der Fall. Im Interview spricht der 41-Jährige über Stolpersteine in seiner Karriere und sein Bild von Männlichkeit.

Berlin - Am Sonntag wird Steven Gätjen (41) wie schon in den letzten Jahren die Oscar-Verleihung für ProSieben live vom roten Teppich moderieren. Auch sonst ist der Moderator von "Schlag den Raab", der seine eigene Kinosendung hat, gefragt - doch das war nicht immer der Fall, wie er im Interview mit dem Promi-Magazin "Gala" verrät.

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Nach anfänglichen Erfolgen mit Formaten wie "taff" und "Fort Boyard" verschwand er vor einigen Jahren von den deutschen Bildschirmen. "Es gab keine spannenden neuen Projekte. Ich bekam Gegenwind von Leuten, die mich nicht mochten. Ich fühlte mich ausgelaugt", gesteht er dem Magazin. Kurzerhand zog er mit seinem Bruder nach Los Angeles, studierte dort und moderierte für das Klatsch-Magazin "E!".

Als er zwei Jahre später nach Deutschland zurückkehrte, galt es neue Hürden zu überwinden: "Mir wurde sehr schnell klar, dass hier niemand auf mich gewartet hat. Also standen erstmal Bewerbungen und Castings auf dem Plan." Seit Stefan Raab ihm anbot, sein Flaggschiff "Schlag den Raab" zu moderieren, geht Gätjens Karriere wieder bergauf.

Die Frage, ob Gätjens Vollbart, den er seit einigen Monaten trägt, einen Image-Wechsel motivieren soll, verneint der 41-Jährige. Dass er damit markanter wirkt, freue ihn dennoch. "Ich war ja immer schon ein Mann mit Ecken und Kanten und bin ganz happy, wenn das nun auch äußerlich mehr zur Geltung kommt."

Sein Bild von Männlichkeit entspricht allerdings nicht der Norm. Einen echten Mann mache für ihn aus, dass er "in seiner Persönlichkeit so gefestigt ist, dass er auch Emotionen und Schwächen zeigen kann." Auch ihm selbst kämen viel schneller die Tränen als früher. Männer seien ohnehin weicher als gedacht: "Wir können noch so sehr auf harte Kerle machen - sobald wir krank sind, verwandeln wir uns in Jammerlappen."

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