Stefanie Giesinger will nicht mehr modeln

Stefanie Giesinger ist seit ihrem Sieg bei "Germany's next Topmodel" ein weltweit gefragtes Model. Doch jetzt will sie diesem vermeintlichen Traumjob wohl den Rücken kehren.
| Agnes Kohtz
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Stefanie Giesinger bei der Fashion Week in Paris im März 2020.
Stefanie Giesinger bei der Fashion Week in Paris im März 2020. © Federico Pestellini via www.imago-images.de

Glamouröse Fotoshootings, aufregende Modenschauen, spannende Menschen kennenlernen und exklusive Events besuchen: Vor allem für viele Frauen klingt das Modeln nach einem Traumjob. Doch genau diesen will Stefanie Giesinger jetzt wohl an den Nagel hängen. Was ist passiert?

2014 gewann Stefanie Giesinger die neunte Staffel von "Germany's next Topmodel": der Start in eine erfolgreiche Modelkarriere für die damals 17-Jährige. Doch mittlerweile sieht sie den Beruf etwas kritischer, denn der Druck, immer den gängigen Schönheitsidealen zu entsprechen, ist enorm: "Eigentlich will ich gar nicht mehr modeln", erklärt sie in der Sky Original-Doku "Her Story". "Ich möchte mich nicht mehr so unter Druck setzen mit meinem Körper. Und mental ist das für mich total hart, immer bewertet zu werden, vor allem nach seinem Äußeren."

Stefanie Giesinger: Modelabel mit Freund Marcus Butler

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Der Modebranche will sie allerdings trotzdem treu bleiben: Mit ihrem Freund Marcus Butler hat sie das Fairtrade-Modelabel "nu-in" gegründet, welches nachhaltige und trotzdem erschwingliche Mode anbietet. Allerdings fühlt sie sich bisher oft als Unternehmerin nicht ganz ernst genommen: "Ich habe schon oft das Gefühl, dass ich belächelt werde und als 'PR-Puppet' wahrgenommen werde."

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Doch Stefanie hat schon früh bewiesen, dass aufgeben für sie keine Option im Leben ist: Seit ihrer Geburt leidet sie unter dem Kartagener-Syndrom. Bei diesem Krankheitsbild liegen die inneren Organe seitenverkehrt im Körper, was lebensbedrohlich sein kann. Trotz dieser Umstände blickt sie positiv in die Zukunft: "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Es ist nicht wichtig, wie lange man sein Leben lebt, sondern wie man sein Leben lebt."

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