Steeger: "Mordversuch an meinem Hund"

Beim Spaziergang wird Ingrid Steegers Dackel-Dame Eliza von einem anderen Hund verletzt. Jetzt soll dessen Herrchen die Behandlungskosten übernehmen.
| Kimberly Hoppe
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Ingrid Steeger mit Dackel-Dame Eliza Doolittle und Otti Fischer auf einem Promi-Event.
Jessica Kassner, API Ingrid Steeger mit Dackel-Dame Eliza Doolittle und Otti Fischer auf einem Promi-Event.

Ingrid Steeger ist entsetzt: Beim Spaziergang wird ihre Dackel-Dame Eliza von einem anderen Hund schwer verletzt. Jetzt soll dessen Herrchen die Behandlungskosten übernehmen.

Sie hat in ihrem Leben schon viel durchlebt: prügelnder Vater, früher Auszug, Durchbruch mit „Klimbim“, Sex-Idol, Ulknudel, Ruhm, Reichtum, Männer (Michael Pfleghar, Udo Jürgens, Dieter Wedel, seltsame Ehen und Beziehungen, wieder Gewalt, weniger Rollen, Steuerschulden, Hartz IV – das ist in etwa der Schnelldurchlauf von Ingrid Steegers Leben, Lieben und Leiden.

Männer und Liebe will sie nicht mehr („Es wiederholt sich nur alles“), sie lebt bescheiden auf 28 Quadratmetern in München. Das, woran das Herz der 64-Jährigen hängt, ist vierbeinig und heißt Eliza Doolittle (1). Die Dackel-Dame ist für Steeger – und das soll nun nicht übertrieben oder durchgeknallt klingen – die wichtigste Bezugsperson.

Deswegen ist sie auch immer noch geschockt, wenn sie über vergangenen Samstag redet. Sie muss mit den Tränen kämpfen und sagt: „Ich hatte Todesangst!“
Was war passiert?

„Ein Mordversuch an meinem Hund“, erklärt Steeger. Sie meint das sehr ernst.

Das Dackel-Drama passiert am Samstag, gegen 13.30 Uhr. Die Schauspielerin und ihre Eliza gehen Gassi im Luitpoldpark. Ohne Leine, denn Eliza ist brav, immer an Frauchens Seite. Von weitem sieht sie, dass ein großer Hund, auch ohne Leine, auf sie zuläuft.

Eliza freut sich über den Spielgefährten und dackelt auf den Schäferhundmischling zu. Das Herrchen, ein freundlicher Mann mittleren Alters, sagt noch: „Na, das ist aber ein sehr kleiner Hund.“

In dem Moment setzt die große Hündin an und packt sich Eliza. „Sie hat sich sofort eingebissen, irre aggressiv. Eliza hat schrecklich geschrien“, sagt Steeger. „Der Mann und ich sind hinterher, aber es ging so schnell. Dann passierte das Schlimmste.“ Das Schlimmste? „Die Hündin hat sich Eliza am Nacken gepackt und sie hin und her geschleudert. Das kann der Tod sein für einen kleinen Hund. So ist das typische Beuteverhalten: Dass man Kleintiere umbringt, indem man ihnen den Nacken bricht.“

Irgendwie schafft es der Mann, die Hündin von Eliza wegzuzerren. „Zwei Sekunden länger und meine kleine Maus wäre tot gewesen. Wir waren alle in Panik, Eliza und ich haben nur geschrien.“

Sie sagt dem Mann noch, dass er sein Tier besser an die Leine nehmen solle. Er entschuldigt sich, und die Wege trennen sich. Später merkt Steeger, dass Eliza stark blutet und fährt in die Tierklinik in Haar. Die Diagnose: drei offene Fleischwunden. Eliza wird genäht, muss Antibiotika und Schmerzmittel nehmen.

Ein paar Tage später reißt eine Wunde auf, Steeger muss erneut mit ihr in die Klinik. „Ich habe über 500 Euro ausgegeben, dabei habe ich ja kaum Geld“, klagt Steeger. „Das muss der Mann zahlen – er soll sich bei mir melden! Den seelischen Schaden kann er eh nie mehr gut machen. Eliza und ich sind völlig verstört.“

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