Stars wüten nach Eklat in Charlottesville gegen Trump

Nach dem Eklat in Charlottesville rebellieren viele Prominente gegen US-Präsidenten Donald Trump, darunter Lady Gaga und Stephen King. Sein Vorgänger Barack Obama erinnert an Worte Nelson Mandelas. 
| (jic/spot)
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Am Wochenende spielten sich in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia unglaubliche Szenen ab: Aufmärsche von Neo-Nazis und sogenannten White Supremacists eskalierten in Gewalt. Als ein Auto in eine Menge von Gegendemonstranten raste, starb eine junge Frau, zwei Polizisten kamen bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben.

Auf Twitter meldeten sich zahlreiche Promis zu Wort und äußerten ihre Wut über die rassistischen Gruppierungen, vor allem aber auch über US-Präsidenten Donald Trump (Holen Sie sich hier den Bestseller "Die Akte Trump").

Der hatte nach Meinung vieler zu spät und nicht angemessen auf die Vorfälle reagiert. "Ich bete darum, dass ein wahrer Anführer kommen wird, um den Hass aus Amerika zu vertreiben. Das sind nicht die USA! Das ist nicht amerikanisch!" twitterte Pop-Star Lady Gaga (31, "The Cure").

Obama bezieht sich auf Mandela

"Captain America"-Darsteller Chris Evans (36) zeigte sich fassungslos über Trumps erstes Statement zu Charlottesville, bei denen er "die entsetzlichen Ausbrüche von Hass, Fanatismus und Gewalt von vielen Seiten" verurteilte. "Von vielen Seiten?!? Ich habe mindestens 8 Tweets geschrieben und wieder gelöscht. Worte reichen einfach nicht aus, um zu beschreiben, wie ich gerade über Donald Trump denke."

Ähnlich wütend zeigte sich Sänger John Legend (38), der auf einen bestürzten Tweet von Trumps Sprecher Paul Ryan antwortete: "Enthebe den Rechtsextremen im Weißen Haus seines Amtes oder halt die Klappe."

Stephen King (69) verurteilt nicht nur Trumps Reaktion auf die Ereignisse, sondern auch seine Vorbildfunktion als Präsident: "Trump ist derjenige, der es akzeptabel gemacht hat, 'sie nach Strich und Faden zu verprügeln.'" Und seine Kollegin J. K. Rowling (52) befürchtet: "Charlottesville ist nur der jüngste Auswuchs von etwas, das gerade im Westen passiert und seine Wurzeln online hat."

Trumps Vorgänger Barack Obama (56) wählte indes Worte des Zusammenhalts. In seinen ersten Tweets seit einem Monat zitierte er die Menschenrechtslegende Nelson Mandela: "Niemand wird mit dem Hass auf eine andere Person wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder ihrer Religion geboren. Die Menschen müssen lernen zu hassen, und wenn sie Hass lernen können, können sie auch gelehrt werden zu lieben. Denn Liebe liegt viel mehr in der Natur des menschlichen Herzens als Hass."

 

 

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