"Star Wars"-Star Mark Hamill postet KI-Bild von Trump im Grab

Mark Hamill hat mit einem KI-Bild von Donald Trump im Grab für Empörung im Weißen Haus gesorgt. Nun erklärt der "Star Wars"-Darsteller, was hinter seiner provokanten Botschaft steckt.
(ncz/spot) |
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Offenbar kein Fan von Donald Trumps Politik: "Star Wars"-Darsteller Mark Hamill.
Offenbar kein Fan von Donald Trumps Politik: "Star Wars"-Darsteller Mark Hamill. © imago images/Newscom/AdMedia/AD

"Star Wars"-Star Mark Hamill (74) hat mit einem KI-generierten Bild von Donald Trump (79) eine Kontroverse ausgelöst. Der Schauspieler, der durch seine Rolle als Luke Skywalker in der Weltraum-Saga weltbekannt wurde, veröffentlichte auf der Social-Media-Plattform Bluesky am Mittwoch ein Bild, das den US-Präsidenten Trump in einem Grab zeigt - versehen mit der Inschrift "Donald J. Trump 1946-2024" und dem Kommentar "If Only" (deutsch: "Wenn doch nur").

Dazu führte er aus: "Er sollte lange genug leben, um seine unvermeidliche, vernichtende Niederlage bei den Zwischenwahlen mitzuerleben, für seine beispiellose Korruption zur Rechenschaft gezogen zu werden, des Amtes enthoben, verurteilt und für seine zahllosen Verbrechen gedemütigt zu werden. Lange genug, um zu erkennen, dass er in den Geschichtsbüchern für immer als entehrt gelten wird."

Weißes Haus reagiert scharf

Der Beitrag verbreitete sich schnell und löste scharfe Kritik aus. Das Weiße Haus reagierte deutlich und bezeichnete Hamill auf X als "krankes Individuum". Zudem warnte der Account vor der "gefährlichen Rhetorik" solcher Inhalte und wies darauf hin, dass politische Zuspitzungen dieser Art bereits in der Vergangenheit zu realen Bedrohungssituationen geführt hätten.

Hamill stellt seine Intention klar

Daraufhin meldete sich Mark Hamill erneut auf Bluesky zu Wort und versuchte, seine ursprüngliche Intention zu erläutern. "Korrigierte Version zur Klarstellung: 'Er sollte lange genug leben, um ... für seine ... Verbrechen zur Rechenschaft gezogen zu werden.' Eigentlich habe ich mir das Gegenteil von 'tot' gewünscht, aber ich entschuldige mich, falls ihr das Bild als unangemessen empfunden habt." Den ursprünglichen Post löschte der Schauspieler, seine anfängliche Botschaft teilte er jedoch erneut.

Der Vorfall reiht sich in eine wachsende Zahl von Kontroversen rund um den Einsatz von KI-generierten Bildern im politischen Kontext ein. Auch Donald Trump selbst teilt immer wieder KI-generierte Bilder in den sozialen Medien, unter anderem Darstellungen, in denen er sich selbst in überhöhten Rollen zeigt, etwa zuletzt als Jesus.

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  • Wolff vor einer Stunde / Bewertung:

    Tja, ist halt wie immer. Wenn man die eigene Medizin selber schlucken muss, schmeckt sie plötzlich gar nicht mehr gut. Sollten sich auch das Weiße Haus und der Präsident mal zu Herzen nehmen (falls da überhaupt jemand eins hat).

    Viel Spaß mit der schönen neuen KI-Welt - wenn sich die Hoffnungen nicht bewahrheiten sollten, die Befürchtungen werden sicher noch übertroffen...

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