Sport-Asse Franziska Feldmeier und Vanessa Mark zieren den "Playboy"

Bei der März-Ausgabe des "Playboy" gibt es zwei Sportlerinnen mit einer wichtigen Botschaft: Franziska Feldmeier und Vanessa Mark kämpfen gegen gängige Klischees an.
(stk/spot) |
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Doppeltes Cover, doppelt starke Botschaft: Die Sportlerinnen Franziska Feldmeier (r.) und Vanessa Mark auf der März-Ausgabe des "Playboy".
Doppeltes Cover, doppelt starke Botschaft: Die Sportlerinnen Franziska Feldmeier (r.) und Vanessa Mark auf der März-Ausgabe des "Playboy". © Sacha Höchstetter für PLAYBOY / Sacha Höchstetter für PLAYBOY

Bei der kommenden März-Ausgabe des "Playboy" dürfen gleich zwei Olympia-Heldinnen als Coverstars brillieren. Bob-Weltmeisterin Vanessa Mark (29) und Eishockey-Nationalstürmerin Franziska Feldmeier (26) wollen mit ihren sinnlichen Fotos für das Magazin gegen weitreichende Klischees ankämpfen. Feldmeier etwa setzt sich damit für die Botschaft ein, dass "ein sportlicher, muskulöser Körper [...] genauso feminin und schön sein" kann.

Mark pflichtet ihr in diesem Punkt zu 100 Prozent bei und bezeichnet es als "schade, dass sich junge Mädchen - egal, in welcher Sportart - überhaupt Gedanken darüber machen müssen, ob sie weiblich genug aussehen". Männliche Athleten würden sich mit einer vergleichbaren Debatte nicht konfrontiert sehen. Überhaupt wünschen sie sich beide weniger Differenzierung der Geschlechter im Sport - zum Beispiel sollte jedem "klar werden, dass Eishockey kein purer Männersport ist", so Feldmeier.

Botschaft an junge Sportlerinnen

Mark krönte sich 2024 mit WM-Gold zur Bob-Königin, aktuell muss sie wegen einer Verletzung pausieren. Sie bezeichnet sich selbst als "groß, nicht superskinny und trotzdem athletisch" und sieht mit den Aktfotos im "Playboy" die Möglichkeit, junge Sportlerinnen zu animieren, "anders über sich selbst nachzudenken".

Verletzende Sprüche und Bezeichnungen haben beide Frauen während ihrer Laufbahn zuhauf zu hören bekommen - "da fallen Begriffe wie ,Mannweiber'", führt Feldmeier aus. Den Grund für derartig rückschrittliche Aussagen sieht sie auch in der nach wie vor mangelhaften Nachwuchsarbeit für Mädchen, die sie selbst auch betroffen hatte: "Bis ich zwölf war, wusste ich, ehrlich gesagt, nicht einmal, dass es Frauen-Eishockey gibt."

Ihren Teil dazu beitragen, dass sich diese Wahrnehmung weiter ändert, kann Franziska Feldmeier noch diese Woche. Am 5. Februar findet das Vorrundenspiel des DEB-Teams bei Olympia gegen Schweden statt.

Weitere Motive exklusiv unter: https://www.playboy.de/coverstars/olympia-2026-franziska-feldmeier-vanessa-mark

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