Sorge bei Wolke Hegenbarth: Was sie jetzt über ihren Sohn verrät
Für ein Leben in der Öffentlichkeit muss man aus dem richtigen Holz geschnitzt sein. Vollprofi Wolke Hegenbarth (46) steht bereits seit ihrer Jugend vor der Kamera und hat die Sonnen- und Schattenseiten der Branche kennengelernt. Die AZ traf die sympathische Schauspielerin – und erfuhr, was sie dem Filmnachwuchs (und eventuell eines Tages Sohnemann Avi) mit auf den Weg geben möchte.
Wolke Hegenbarth zur AZ: "Man braucht ein dickes Fell"
Beim "Bunte New Faces Award Film" in Berlin war vor wenigen Tagen auch Wolke Hegenbarth zu Gast. Weil an diesem Abend Newcomer in der Filmbranche geehrt wurden, wollte die AZ von ihr wissen, ob sie einen Tipp für den Nachwuchs parat habe: "[Man braucht] Durchhaltevermögen", sagte die 46-Jährige. "Man sollte sich von Absagen nicht unterkriegen lassen."
Denn auch wenn sie ihren Job sehr liebe, gehe das Leben in der Öffentlichkeit natürlich mit gewissen Tücken einher: "Man braucht schon ein relativ dickes Fell, um das auf Dauer auszuhalten, ständig von außen bewertet zu werden. Ich glaube, man muss innerlich relativ unabhängig sein", erklärte sie im Gespräch mit der AZ.
Überraschung von Sohn Avi: "Ich werde Schauspieler"
Und was, wenn ihr eigener Sohn (6) eines Tages selbst zum Schauspielnachwuchs gehören möchte? "Lustigerweise hat er tatsächlich letzte Woche zum ersten Mal gesagt: 'Mama, ich glaube, ich werde Schauspieler'." Eine Überraschung für seine Eltern, wie Hegenbarth der AZ verriet: "Weil wir zu Hause eigentlich nicht über meine Arbeit sprechen. Er hatte nämlich 'Charlie und die Schokoladenfabrik' gesehen, fand den Jungen darin so toll und meinte, den würde er gerne spielen."

"Ich habe das erst einmal einfach unkommentiert stehen lassen", so Hegenbarth weiter. Ob sie es denn gutheißen würde? "Wenn er sich wirklich, wirklich dafür entscheidet, weil er das wirklich möchte und mir damit wahnsinnig auf die Nerven geht, dann würde ich vielleicht irgendwann sagen: 'Okay, du kannst mal zu einem Casting gehen'. Aber von mir aus würde ich da jetzt nicht aktiv werden."
Denn aus eigener Erfahrung heraus weiß sie, dass man diese Entscheidung nicht überstürzen sollte: "Schon gar nicht vor zwölf oder dreizehn, lieber noch etwas später", so Hegenbarth zur AZ. "Ich war 15, als ich angefangen habe. Das war irgendwie gut. Da war ich schon halbwegs – natürlich noch lange nicht fertig als Mensch, das wäre verrückt zu behaupten – aber ich war auf einem guten Weg, ein eigenständiges Wesen zu sein. Und ich habe das Gefühl, dass mir das nicht geschadet hat."
- Themen:

