Soderbergh: Einfluss des Geldes in der Politik reduzieren

US-Regisseur Steven Soderbergh dreht unter anderem politische Filme. Außerhalb des Sets kritisiert er den Einfluss des Geldes auf viele Entscheidungen und glaubt an einen baldigen Wandel.
| dpa
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Steven Soderbergh kritisiert den Einfluss des Geldes auf die Politik.
Britta Pedersen/dpa/dpa Steven Soderbergh kritisiert den Einfluss des Geldes auf die Politik.

München - Der US-amerikanische Filmregisseur und Oscarpreisträger Steven Soderbergh (56) kritisiert den Einfluss des Großkapitals auf politische Entscheidungen.

"Jeder sieht inzwischen, dass diese Struktur gesellschaftlich nicht mehr lange tragfähig ist, und das kann einem schon Angst machen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". "Denn der Wandel kann eigentlich nur auf zwei Arten kommen: rational und friedlich - oder gewaltsam."

In seinem aktuellen Film "The Laundromat/Die Geldwäscherei" mit Meryl Streep und Antonio Banderas geht es um die Veröffentlichung der "Panama Papers", um Briefkastenfirmen, Steueroasen und Geldwäsche. "Den Einfluss des Geldes in der Politik zu reduzieren, das wäre ein wirklicher erster Schritt", sagte Soderbergh. "Wir könnten an einen Punkt kommen, wo das eine soziale Bewegung wird, wo man den Druck nicht mehr ignorieren kann." Hoffnung mache ihm die MeToo-Bewegung, die wirkliche Veränderung bewirke.

Soderbergh gewann 2001 für "Traffic - Macht des Kartells" den Oscar für die beste Regie.

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