So viel Alkohol am Tag erhöht das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs

Laut einer aktuellen Studie der Unversity of Victoria reichen bereits geringe Mengen Alkohol am Tag aus, um das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs deutlich zu erhöhen.
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Regelmäßiger, moderater Alkoholkonsum kann das Risiko für Bauchspeicheldüsenkrebs und weitere Krebsarten erhöhen.
Regelmäßiger, moderater Alkoholkonsum kann das Risiko für Bauchspeicheldüsenkrebs und weitere Krebsarten erhöhen. © iStock/Wirestock

Dass der regelmäßige Genuss von Alkohol nicht gerade förderlich für die Gesundheit ist, dürfte den meisten klar sein. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass schon eine regelmäßige, moderate Menge Alkohol ausreicht, um das Risiko an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken, deutlich zu steigern. Wie "aponet.de" berichtet würden laut einer Studie der University of Victoria zwei Gläser Bier oder Wein pro Tag das Risiko um 10 bis 30 Prozent erhöhen.

Eine unbedenkliche Menge Alkohol gibt es nicht

Für die Studie hat das Forschungsteam um CISUR-Direktor und Studienautor Tim Naimi mehrere Langzeitstudien ausgewertet und dabei Faktoren wie Rauchen, Alter und soziale Lage herausgerechnet. Früherer Trinker, die jetzt als abstinent gelten, wurden in der Studie nicht fälschlicherweise als "Abstinent" geführt. Am Ende zeigte sich ein klarer Zusammenhang zwischen konsumierter Alkoholmenge und dem Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken. Demnach reicht bereits eine geringe Menge von 24 Gramm Alkohol täglich, um das Erkrankungsrisiko um bis zu 30 Prozent zu erhöhen. Das entspricht in etwa zwei kleinen Gläsern Bier oder Wein oder auch zwei Schnäpsen.

Die Ergebnisse ordnet Studienautor Naimi laut "aponet.de" so ein: "Nach gründlicher Auswertung der vorliegenden Daten sind wir überzeugt, dass es Zeit ist, Bauchspeicheldrüsenkrebs in die Liste der alkoholbedingten Krebsarten aufzunehmen". Tatsächlich steht Alkohol laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang im Verdacht, sieben Krebsarten, wie etwa Brust-, Darm- und Mundkrebs zu begünstigen. So senkt nach Meinung von Naimi jeder, der wenig oder keinen Alkohol trinkt, sein Krebsrisiko.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist darauf hin, dass es keine sichere Alkoholmenge für unbedenklichen Konsum gibt, weshalb sie empfiehlt, auf alkoholische Getränke zu verzichten.

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