Sinead O'Connor: "Sie wollen dich prostituieren"

Nicht nur äußerlich - mit ihren Kurzhaarschnitten - gibt es Parallelen zwischen der jungen Sinead O'Connor und Miley Cyrus: O'Connor, einer der großen Popstars der frühen 90er, befürchtet, dass Cyrus von der Musikindustrie ausgenutzt werden könnte
| (nam/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Miley Cyrus versucht mit jeder Menge Sex ihr "Hannah Montana"-Image abzustreifen
Frank Micelotta/Invision/AP Miley Cyrus versucht mit jeder Menge Sex ihr "Hannah Montana"-Image abzustreifen

Nicht nur äußerlich - mit ihren Kurzhaarschnitten - gibt es Parallelen zwischen der jungen Sinead O'Connor und Miley Cyrus: O'Connor, einer der großen Popstars der frühen 90er, befürchtet, dass Cyrus wie sie selbst von der Musikindustrie ausgenutzt werden könnte - und warnt ihre junge Kollegin eindringlich in einem offenen Brief.

New York - Vor mehr als zwanzig Jahren machte die irische Sängerin Sinead O'Connor (46) in der Popwelt Furore. Mit ihrer Stimme (zum Beispiel beim Prince-Cover "Nothing Compares 2 U"), aber auch mit provokanten Outfits und Sex-Appeal. Im Nachhinein fühlt sich O'Connor von der Musikindustrie benutzt und betrogen - und fürchtet, dass es Jung-Superstar Miley Cyrus (20) ähnlich ergehen könnte. Auf ihrer Webseite hat sie deswegen nun einen offenen Brief an ihre junge Kollegin, die zuletzt vor allem mit freizügigen Auftritten auffiel, publiziert. Darin warnt sie: "Feuer alle, die noch nicht Alarm geschlagen haben - sie scheren sich nicht um dich."

Ihren größten Erfolg feierte Sinead O'Connor mit dem Nummer 1-Album "I Do Not Want What I Haven't Got" - hier können Sie die CD bestellen

Denn mit Auftritten wie in dem Video zu dem Song "Wrecking Ball", in dem der Star nackt auf einer Abrissbirne zu sehen ist, tue sich Cyrus keinen Gefallen. "Ich bin sehr besorgt, dass dich dein Umfeld dazu verleitet hat zu glauben, dass es auf irgendeine Art 'cool' ist, in deinen Videos nackt zu sein und an Vorschlaghämmern zu lecken", schreibt O'Connor. Tatsächlich verschleiere eine solche Selbstdarstellung nur Cyrus' "offensichtliches Talent" - während den Profiteuren in der Musikindustrie das Wohlergehen des Stars herzlich egal sei: "Sie werden dich auf Teufel komm raus prostituieren".

Mehr noch: Mit ihrem Verhalten biete Miley Cyrus ein schlechtes Vorbild für alle Frauen. "Die Botschaft die du aussendest ist, dass es cool ist, prostituiert zu sein... Es ist überhaupt nicht cool, Miley... Es ist gefährlich", heißt es in dem Brief.

Ob sich Miley Cyrus den gutgemeinten Rat - O'Connor schreibt von einem Brief "im Geist der Mütterlichkeit" - zu Herzen nehmen wird, bleibt abzuwarten. Immerhin hatte sie die irische Sängerin aber in der Vergangenheit als eines ihrer Vorbilder genannt.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren