Sinéad O'Connor: "Ihr seid für mich gestorben"

Nach einem angekündigten Suizid-Versuch ist die Sorge um Sinéad O'Connor noch nicht vorbei. In einem neuen, wütenden Post wandte sie sich an Familie und Ex-Partner und brachte wieder das Thema Sterben ins Spiel.
| (jic/spot)
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Sinéad O'Connor
dpa 5 Sinéad O'Connor
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Dublin - Sinéad O'Connor (48, "Nothing Compares 2 U") macht schwere Zeiten durch. Soviel ist sicher. Auf ihrer Facebook-Seite postet sie seit dem Wochenende immer wieder verstörende Nachrichten an die Öffentlichkeit und an ihr eigenes Umfeld und löst damit Bestürzung und große Sorge aus.

Kein Job, keine Wohnung: Wie konnte es zum Selbstmord-Post von Sinéad O'Connor kommen?

Nach einer Selbstmordankündigung ist sie in ein Krankenhaus in Dublin eingeliefert worden, wie unter anderem die "Daily Mail" berichtet hatte. Doch holte sie am Montag trotzdem noch einmal zum Rundumschlag aus.

"Jake, Roisin, Jr., Frank, Donal, Eimear, ich will euch nie wieder sehen", richtet sie sich an ihre beiden älteren Kinder und an ihre Ex-Partner. "Ihr habt mir meine Söhne weggenommen. Dann habt ihr den Nerv, mich im Krankenhaus zu besuchen und dann nicht da zu sein, wenn ich aufwache und nicht mehr ans Telefon zu gehen?" Damit spielt O'Connor offenbar auf ihre Hysterektomie an, der sie sich vor einigen Wochen unterziehen musste. "Ihr seid für mich gestorben. Ihr habt eure Mutter getötet", wendet sie sich scheinbar wieder an ihre Kinder.

Das Video zu Sinéad O'Connors größtem Hit "Nothing Compares 2 U" sehen Sie gratis auf Clipfish

Besonders ihre Ex-Freunde bekommen die Wut der Irin zu spüren. "Ich will euch nie wieder sehen noch hören", schreibt sie weiter. "Wieso wart ihr hier, obwohl ihr der Grund seid, weshalb ich hier bin? Und wo zum Teufel seid ihr jetzt? [...] Ihr habt das verursacht."

 

 
 

 

 

"Ja, wir brauchen Hilfe"

 

O'Connor hat insgesamt vier Kinder von vier verschiedenen Männern. Vor allem das Sorgerecht und Wohlbefinden ihres Sohnes Shane (11) war in den Posts der vergangenen Tage immer wieder zur Sprache gekommen. Schon in der Nacht zum Sonntag hatte sie Vorwürfe gegen ihre Tochter Roisin (19), ihren Sohn Jake (28) und Donal Lunny, den Vater von Shane, erhoben. "Sie sind alle verrückt", schrieb sie in einem "offenen Brief" an Shane. "Du und ich sind es nicht. Ja, wir brauchen beide Hilfe. Aber wir beide wissen es. Die wirklich verrückten Menschen sind diejenigen, die sich nie fragen, ob sie verrückt sein könnten."

Nun könnte O'Connor endlich die Hilfe bekommen, die sie benötigt. Ob sie sich weiterhin in stationärer Behandlung befindet, ist derzeit nicht bekannt. Auf Facebook raten ihre Fans der Sängerin, keine weiteren öffentlichen Posts zu machen.

 

 

 

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