Sinéad O'Connor erklärt die Musik für "offiziell tot"

Kim Kardashian auf dem Cover des renommierten Musikmagazins "Rolling Stone"? Das ist für Pop-Größe Sinéad O'Connor schlimmer als alle Casting-Shows zusammen.
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Kein Blatt vor dem Mund: Sinéad O'Connor regt sich auf
Jim Ross/Invision/AP Kein Blatt vor dem Mund: Sinéad O'Connor regt sich auf

Kim Kardashian ist in aller Munde - und auf allen Magazin-Covern. Und das, ohne dass Kanye Wests 34-jährige Gattin bislang ein herausragendes Talent bewiesen hätte. Ein Phänomen. Das Pop-Altmeisterin Sinéad O'Connor (48, "My Special Child") nun in eine apokalyptisch angehauchte Facebook-Hasstirade getrieben hat. Was O'Connor so aufregt: Kardashian ziert aktuell das Cover des US-"Rolling Stone". Auf dem waren bisher, wenn schon nicht ausschließlich Musiker, so doch in den allermeisten Fällen Künstler gewesen.

Das Video zu Sinéad O'Connors Welthit "Nothing Compares 2U" können Sie bei Clipfish sehen

"Was macht dieses Arschloch auf dem Cover des 'Rolling Stone'?", fragte sich O'Connor am Dienstagabend in ihrem Post. Sie erklärte: "Musik ist offiziell gestorben. Wer hätte gedacht, dass sie ausgerechnet der 'Rolling Stone' umbringen würde?" Die 48-Jährige war so außer sich, dass sie sogar die zerstörerische Rolle der Casting-Shows relativierte. "Simon Cowell und Louis Walsh kann nicht mehr die ganze Schuld in die Schuhe geschoben werden." Cowell und Walsh sind in Großbritannien als Casting-Ikonen in etwa Äquivalente Dieter Bohlens - und gelten dort in einigen Künstlerkreisen als Totengräber "echter" Musik.

Unter O'Connors Fans kam der deftige Post überwiegend gut an. Knapp 14.000 Likes ergatterte er binnen drei Stunden. "Im Rolling Stone geht es schon lange nicht mehr um Musik", war einer der gewichtigeren Einwände in der Kommentarspalte. Ohnehin gilt die 48-Jährige als aufmerksame und wortgewaltige Beobachterin der Kunst- und Medienwelt. Im Jahr 2013 hatte O'Connor Miley Cyrus (22, "Wrecking Ball") davor gewarnt, sich von den Medien instrumentalisieren zu lassen. Ein Ratschlag, der ihr im Falle Kim Kardashians vielleicht als vergebene Liebesmüh erschien.

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