Simone Ballack nach Lebenstragödie wieder im Unfall-Land: "Müssen uns aussprechen"
Es ist der erste Versuch eines schwierigen Neuanfangs. Simone Ballack reiste wieder nach Portugal und damit an den Ort ihrer größten Lebenstragödie. Es ist jenes südeuropäische Land, das für sie untrennbar mit einem schweren persönlichen Verlust verbunden ist.
Emilio Ballack starb im Sommer 2021 in Portugal
Simone Ballack zeigt sich an einem wunderschönen Sandstrand in Portugal und schreibt auf Instagram: "Versuche meinen Frieden mit diesem wunderschönen, aber für mich so schicksalsträchtigen Land zu machen. Drei Tage nur Portugal und ich… Wir müssen uns nach fünf Jahren aussprechen." Ihre Worte zeugen von einer tiefen emotionalen Auseinandersetzung mit einem Schicksalsschlag, der ihr Leben für immer verändert hat.
Rückkehr an schicksalhaften Ort: Simone Ballack sucht den Frieden
Vor fünf Jahren kam Ballacks 18-jähriger Sohn Emilio bei einem Quad-Unfall in Portugal ums Leben. Die Rückkehr nach Portugal ist für Simone Ballack eine bewusste Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Die Reise wirkt wie ein Versuch, Abstand zu gewinnen und gleichzeitig die eigene Vergangenheit zu verarbeiten. Ob die Reise ihr tatsächlich den erhofften inneren Frieden bringt, bleibt offen. Portugal ist für Simone Ballack längst nicht mehr nur ein Urlaubsziel. Die 50-Jährige beschreibt ihre Reise und den dreitägigen Solo-Trip als Teil ihres persönlichen Heilungsprozesses.

Das Quad begrub den 18-Jährigen unter sich
Der Sohn von Simone und Michael Ballack starb im August 2021 auf dem portugiesischen Familienanwesen. Beim Verlassen des Grundstücks fuhr das Quad jedoch rückwärts statt vorwärts, kippte einen Abhang hinunter und begrub den 18-Jährigen unter sich.
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