Simon Verhoeven über Liebe, Sex und Tränen

Simon Verhoeven (39) ist der derzeit angesagteste Filmemacher. In der AZ erklärt er, welches Münchner Paar er aufregend findet, wofür er sich schämt, was ihn zu Tränen rührt.  
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Simon Verhoeven: der 39-Jährige ist der derzeit angesagteste Filmemacher des Landes. Für die AZ füllte er den Promifragebogen aus.
API Simon Verhoeven: der 39-Jährige ist der derzeit angesagteste Filmemacher des Landes. Für die AZ füllte er den Promifragebogen aus.

Simon Verhoeven (39) ist der derzeit angesagteste Filmemacher des Landes. Gegenüber der AZ erklärt er, welches Münchner Paar er aufregend findet, wofür er sich schämt – und was ihn zu Tränen rührt.

Die meisten Menschen kennen Sie als . . . Regisseur. Welche Rollen haben Sie noch?


Mittelstürmer, Papa, Musiker . . . und viele andere.

Was können Münchner besser als andere Menschen?

Sich gelassen am Leben erfreuen.

Welche Kompromisse machen Sie, um so zu leben, wie Sie es tun?

Ich bin ein überzeugter Workaholic, und mein Privatleben kommt manchmal etwas kurz. Aber ich liebe meine Arbeit und sehe es als großes Glück, in diesem Beruf arbeiten zu dürfen.

Was sind die drei wichtigsten Dinge in Ihrem Leben?

Filme, Freunde, Familie und Fußball. Okay, das sind vier.

Wenn Sie das andere Geschlecht hätten: Was wäre anders in Ihrem Leben?

Alles.

Sind Sie eifersüchtig? Und was bringt Sie dazu?

Als Jugendlicher war ich manchmal rasend eifersüchtig, jetzt bin ich viel gelassener. Ein gewisses Maß an Eifersucht ist Teil von leidenschaftlicher Liebe, es darf nur nicht ausarten.

An welchem Platz denken Sie an Liebe?

An jedem.

Das aufregendste Münchner Paar, das Sie kennen?

Meine Eltern.

 



 

Wenn Sie die Wahl hätten zwischen einem fantastischen Essen und Sex, was wählen Sie?

Ich glaube, das lässt sich ganz gut verbinden.

Drei Dinge, die Sie an Männern/Frauen nicht verstehen?

 –

Wann haben Sie zuletzt geweint? Und warum?

Ich habe zuletzt im Kino Tränen in den Augen gehabt, bei „King's Speech“. Ich weine oft bei Filmen. Und wenn ich an meine Oma denke, geht das auch recht schnell.

In welchem Haus leben Sie? Und welches ist – wieso eigentlich? – Ihr Lieblingszimmer?

Ich lebe in der Maxvorstadt, mein Lieblingszimmer ist definitiv mein Arbeitszimmer, in dem ich meine Drehbücher schreibe. Für mich ist das ein magischer Ort, in dem ich in die aufregenden Welten meiner Geschichten eintauchen kann. Meistens schreibe ich nachts, wenn die Stadt dunkel und ruhig ist.

Schlafen Sie lieber ein oder wachen Sie lieber auf?

Ich erlebe beides gerne. Einzuschlafen ohne aufzuwachen wäre schließlich ziemlich scheiße.

Was gibt es immer in Ihrem Kühlschrank?

Milch, Wein, Käse.

Welchen Einrichtungsgegenstand lieben Sie, den Ihr Partner nicht leiden kann?

Meine diversen Star-Wars- und Hip-Hop-Poster.


 

 

Gibt es etwas, auf das Sie lange gespart haben?

Mein Auto. Meine Wohnung.

Welche Musik hören Sie, wenn keiner zuhört?

Gute.

 W enn Sie ein Tier wären: Welches?

Die Katze von Scarlett Johannson.

Was würden Sie gerne können?

Französisch, Italienisch und Spanisch sprechen.

Wofür schämen Sie sich noch immer?

Als Jugendlicher bei Biolek in der Talkshow geraucht zu haben. Das sah einfach unfassbar dämlich und möchtegern-cool aus.

Was hätten Sie lieber nicht verpasst?

Den Mauerfall. Da war ich in den USA.

Wen, der nicht mehr lebt, würden Sie gern wiedersehen?

Meine Oma.

 


 

 

Wann lügen Sie und warum?

Um anderen nicht weh zu tun.

Wären Sie gern in einer anderen Zeit oder anderen Kultur geboren?

Die Sixties und die Seventies als junger Mensch zu erleben, muss sicherlich unfassbar aufregend gewesen sein. Aber ich bin sehr glücklich, 2011 in Deutschland in einem (noch) friedlichen Europa zu leben. Das ist ein Geschenk, das wir alle immer noch nicht genügend zu schätzen wissen, glaube ich.

Wann und wo haben Sie zuletzt die Sonne aufgehen sehen?

Momentan erlebe ich das jeden Morgen im Hotel, wenn ich zur Arbeit ans Filmset fahre.

Woran wollen Sie, dass die Menschen sich mal erinnern, wenn Sie nicht mehr da sind?

An meine Filme und meine Musik.

Welches ist Ihr/e (Münchner) Lieblings-Schimpfwort/Redensart?

„Woaßt du ibahapts, wia gern dass i di mog?“ Und das schönste Schimpfwort ist und bleibt schlichtweg „Depp“.

Welche Münchner würden Sie gern kennen lernen?

Ich hätte gerne Karl Valentin kennen gelernt. Und Helmut Fischer.
 

 

 

 

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