"Sie ist friedlich eingeschlafen": Heimliche Tochter von Freddie Mercury gestorben

Die angebliche, bislang unbekannte Tochter von Freddie Mercury ist tot. Die Frau, die nur unter dem Pseudonym B bekannt war, starb im Alter von 48 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Sie hinterlässt zwei Söhne im Alter von neun und sieben Jahren. Ihr Ehemann bestätigte den Tod gegenüber der britischen "Daily Mail". "Sie ist friedlich eingeschlafen", sagte der Witwer.
Tumor an der Wirbelsäule
B hatte über viele Jahre gegen ein Chordom gekämpft – einen seltenen, bösartigen Tumor, der entlang der Wirbelsäule wächst. Nach Angaben ihres Mannes wurde ihre Asche in den Alpen verstreut. "Sie ist nun mit ihrem geliebten Vater vereint", erklärte er. Die Familie erwäge zudem, erstmals Fotos von B gemeinsam mit Freddie Mercury zu veröffentlichen.
"Nun mit ihrem geliebten Vater vereint"
Öffentlich bekannt wurde die Geschichte im Jahr 2025 durch die Autorin Lesley Ann Jones. In ihrem Buch "Love, Freddie" schrieb sie über eine angebliche Tochter des Queen-Sängers, die 1976 aus einer Affäre mit der Ehefrau eines engen Freundes hervorgegangen sein soll. Der Musiker habe das Mädchen liebevoll "Bibi" genannt. B selbst blieb zeitlebens anonym. Die Familie überlege sich nun, Fotos von ihr und Freddie Mercury zu veröffentlichen.
Kein öffentlicher Auftritt der Mercury-Tochter
Warum sie nie an die Öffentlichkeit treten wollte, erklärte B im vergangenen Jahr in einem Statement gegenüber der "Daily Mail". "Ich wollte meinen Vater nicht mit der ganzen Welt teilen", ließ sie sich zitieren. Nach Mercurys Tod habe sie lernen müssen, mit Angriffen, Verzerrungen und dem Gefühl zu leben, dass ihr Vater plötzlich allen gehörte. "Ich trauerte um ihn, während Fans auf der ganzen Welt um Freddie trauerten. Wenn man 15 Jahre alt ist, ist das nicht einfach."
Weiter schrieb sie: "Für Fans drehten sich die letzten 34 Jahre um Songs, die er nicht geschrieben, gesungen oder aufgenommen hat. Um Konzerte, die er nicht gegeben hat. Aber für mich (...) drehten sich diese Jahre um all die Dinge, die wir nicht gemeinsam tun konnten: Gespräche, die wir nicht führen konnten, Fragen, die wir nicht stellen konnten, Antworten, die wir nicht geben konnten. Es ging um Geständnisse, die wir nicht machen konnten, um Lachen, das wir nicht teilen konnten, um Spiele, die wir nicht spielen konnten. Um Geburtstage, Weihnachten, Momente und Zeiten, die wir nie gemeinsam genießen konnten."
Nur kleiner Kreis wusste von der Existenz der Frau
Nach Berichten der "Daily Mail" soll nur ein kleiner Kreis von der Existenz der Frau gewusst haben. Dazu habe auch Mary Austin gehört, Freddie Mercurys langjährige Weggefährtin, und von ihm selbst als "Liebe seines Lebens" bezeichnet. Ausgerechnet sie äußerte jedoch Zweifel an der Geschichte.
Zu dieser Skepsis nahm B ebenfalls Stellung. Sie zeigte sich "erschüttert" über Mary Austins Reaktion und erklärte: "Seit 34 Jahren wird die Wahrheit über Freddies Leben verzerrt, verdreht und umgeschrieben, aber sie hat nichts gesagt – mit Ausnahme ihres Kommentars zum Film ‹Bohemian Rhapsody›, den sie als ‹künstlerische Freiheit› bezeichnete."