Sexsymbol durch "Cheers": Ted Danson konnte es lange nicht fassen
Für das Publikum war die Sache klar, für Ted Danson (78) selbst lange nicht: Dass Frauen ihn während seiner Zeit in der Sitcom "Cheers" als Sexsymbol betrachteten, konnte der Schauspieler kaum fassen. Das verriet der 78-Jährige in einer neuen Folge seines Podcasts "Where Everybody Knows Your Name".
Im Gespräch mit Schauspielerin Lisa Ann Walter erinnerte sich Danson an seine ungläubige Reaktion. Er sei der Typ gewesen, der buchstäblich "Was?" gedacht und sich umgedreht habe, um nachzufragen: "Meinst du mich?" Erst im zweiten "Cheers"-Jahr habe er für sich beschlossen, bei bewundernden Kommentaren einfach den Mund zu halten.
Sexappell dank Drehbuch?
Wann immer abseits des Sets jemand auf seinen Status als Sexsymbol zu sprechen kam, habe er zunächst protestieren wollen - um sich dann zu bremsen und es herunterzuschlucken. Komplimente über sein attraktives und zugleich komisches Auftreten führte Danson lieber auf die Machart der Serie zurück: Man habe bewusst "sehr sexy aussehende Frauen" engagiert, die seine Figur Sam Malone ansehen und sagen, dass er hübsch sei. "Ich habe diese Verantwortung übernommen und endlich gelernt, den Mund zu halten."
Ted Danson setzte auf Neuanfang nach "Cheers"
Von 1982 bis 1993 verkörperte Ted Danson den Bostoner Barkeeper Sam Malone und wurde dafür zweimal mit dem Emmy als bester Hauptdarsteller einer Comedyserie ausgezeichnet. "Cheers" endete nach elf Staffeln, weil sich Danson für den Ausstieg entschied. Die Verantwortlichen setzten die Serie daraufhin ab. In einer Podcast-Folge vom August 2025 erklärte er seine damalige Entscheidung. Er habe sich zum Besseren verändert und hart an sich gearbeitet - also habe er es auch vollständig wagen wollen. Zugleich habe ihn der Gedanke umgetrieben, ob er überhaupt etwas anderes könne, und das habe er herausfinden wollen.
Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de
- Themen:
