Serien-Star Shawn Pyfrom gesteht Drogensucht ein

Wird Philip Seymour Hoffmans Tod die Filmwelt verändern? Vage Anzeichen dafür gibt zumindest: "Desperate Housewives"-Schauspieler Shawn Pyfrom.
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Shawn Pyfrom bei einem Auftritt im Jahr 2012 - damals noch drogensüchtig
Richard Shotwell/Invision/AP Shawn Pyfrom bei einem Auftritt im Jahr 2012 - damals noch drogensüchtig

Wird Philip Seymour Hoffmans Tod die Filmwelt verändern? Vage Anzeichen dafür gibt es zumindest: "Desperate Housewives"-Schauspieler Shawn Pyfrom hat den tragischen Fall zum Anlass genommen, selbst an die Öffentlichkeit zu treten - und seine Drogen- und Alkoholsucht einzugestehen.

Los Angeles - Noch immer hält die Nachricht über Philip Seymour Hoffmans Drogentod Hollywood fest im Griff. Aber einige Kollegen des Stars nutzen den Schock auch bereits, um - vielleicht - das Business ein wenig zu verändern: So ist nun Shawn Pyfrom, bekannt durch seine Rolle als Andrew van de Kamp in der Serie "Desperate Housewives", mit einer Beichte an die Öffentlichkeit getreten. Auf seinem Blog outet sich der 28-Jährige als (trockener) Alkohol- und Drogensüchtiger. Vor allem, um andere dazu zu ermutigen, mit Drogen "gar nicht erst anzufangen, oder die Stärke zu finden, aufzuhören" und damit "Leben zu retten", wie er schreibt.

Einen Auftritt hatte Shawn Pyfrom auch im Drama "Killing Lincoln". Hier können Sie die DVD bestellen

Pyfrom berichtet: "Über mehrere Jahre hinweg habe ich für die Drogen gelebt. Ich habe auch für andere Dinge gelebt. Aber die Drogen haben jene Elemente diktiert, denen ich mein Leben gewidmet habe." Seit fünf Monaten habe er den Drogen abgeschworen - zuvor aber die Zeit wertvoller Menschen verschwendet, schreibt der Mime weiter. "Meine Freunde, meine Eltern, meine Geschwister. Ich hatte nicht einmal realisiert, wie tief der Alkohol und die Drogen mich herabgezogen hatten."

Lesen Sie hier: Philip Seymour Hoffman: Polizei findet 70 Beutel Heroin

Dass viele Menschen der Ansicht seien, Drogen hätten viele bedeutende Künstler inspiriert, sei ihm bewusst, betont Pyfrom - "aber die Drogen haben ihnen auch ihre Leben gestohlen". Er selbst fühle sich clean stolz und kreativer als je zuvor, berichtet der 28-Jährige."Meine Gedanken sind klar, mein Körper ist energiegeladen. Die Kreativität fließt aus mir heraus, einfacher als sie es jemals tat, als ich Drogen nahm. Ich wache auf und freue mich auf meine Tage, statt nach einem Weg zu suchen, sie zu überstehen. Ich fühle jetzt das Leben in mir."

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