Sender-Wechsel für "Immer wieder sonntags" mit Stefan Mross: RTL und Sat.1 reagieren

Am 31. Mai startet "Immer wieder sonntags" in die letzte Saison – oder etwa doch nicht? Obwohl die ARD das beliebte Musik-Format komplett aus dem Programm streicht, arbeitet Stefan Mross im Hintergrund an einem Plan: Wechselt er mit der Show zu einem großen Privatsender?
Sven Geißelhardt
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Stefan Mross kämpft um den Fortbestand seiner Sendung "Immer wieder sonntags".
Stefan Mross kämpft um den Fortbestand seiner Sendung "Immer wieder sonntags". © imago/HOFER

Am 6. September muss sich Stefan Mross (50) von seiner Sendung "Immer wieder sonntags" verabschieden. Wie der verantwortliche Sender SWR mitteilte, wird das Format aufgrund von Sparmaßnahmen eingestellt. Das endgültige Aus scheint aber noch nicht besiegelt. Der Moderator startet hinter den Kulissen einen Rettungsversuch.

Rettung für "Immer wieder sonntags"? Stefan Mross führt Gespräch mit Privatsendern

Stefan Mross ist erzürnt über die Art und Weise, wie er über das Ende von "Immer wieder sonntags" informiert wurde. Zu "t-online" sagte der TV-Star, dass er bei einem Meeting vor vollendete Tatsachen gestellt worden sei: "Das hätte man auch anders lösen können. Dass man sich nach 22 Jahren so trennt, ist nicht fair." Einen Funken Hoffnung für den Erhalt der Sendung sieht er nun bei der Konkurrenz. "Wir sind derzeit in Gesprächen mit Privatsendern. Ich bin zuversichtlich, dass da was klappt."

So reagieren RTL, Sat.1 und ProSieben auf AZ-Anfrage

Wird "Immer wieder sonntags" ab 2027 etwa auf RTL, ProSieben oder Sat.1 bzw. deren Sendergruppe neu aufgelegt? Ein genaues Konzept steht laut Stefan Mross noch nicht fest. Die AZ hat bei den drei großen Privatsendern nachgefragt, was hinter der Ankündigung des beliebten Volksmusikers steckt. Ein RTL-Sprecher teilt hierzu mit: "Grundsätzlich kommentieren wir mögliche Gespräche oder Spekulationen zu Personalien und Projekten nicht."

"Wir begrüßen Stefan Mross immer wieder gerne als Gast"

Sat.1 und ProSieben (gehören zum gleichen Konzern) hingegen deuten an, Gesprächen mit Mross offen gegenüberzustehen. "Wir begrüßen Stefan Mross immer wieder gerne als Gast in unseren Unterhaltungsprogrammen. Das war schon immer so", richtet Sendersprecher Christoph Körfer (59) der AZ aus. Weitere Details werden zunächst nicht genannt.

Ob Stefan Mross tatsächlich mit der Sendung weiterziehen wird, bleibt abzuwarten – die Chancen stehen allerdings nicht schlecht. Auf RTL, ProSieben und Sat.1 laufen sonntags um die Mittagszeit meist Wiederholungen, wie aktuell "Die Beet-Brüder" (RTL), "Der Sat.1-Urlaubscheck!" und "Wer ist das Phantom" (ProSieben). Mit einer Neuauflage von "Immer wieder sonntags" könnte ein Privatsender in direkte Konkurrenz zum "ZDF-Fernsehgarten" mit Andrea Kiewel (60) gehen.

Hohe Einschaltquoten wären wahrscheinlich, denn vergangenes Jahr schalteten durchschnittlich über eine Million Menschen pro "Immer wieder sonntags"-Folge ein. Damit wäre auch Volksmusiksängerin Margot Hellwig etwas beruhigt, die sich große Sorgen um Stefan Mross macht."Das ist so bitter. Das war ja Stefan Mross' Existenz", sagte sie der AZ.

Notfallplan für Stefan Mross: "Es ist ein großer Traum"

Sollte aus dem TV-Deal nichts werden, wäre das ein herber Rückschlag für Mross. Doch der Volksmusik-Star hat sich schon vor dem Aus von "Immer wieder sonntags" einen Plan B überlegt, sollte es mit der TV- und Musik-Karriere nicht mehr laufen. "Ich bin mir sicher, dass wir [ Stefan Mross und Partnerin Eva Luginger, d.R. ] in spätestens fünf Jahren einen eigenen Campingplatz haben, und dann werden wir das leiten. Es ist ein großer Traum und so wird es auch sein", sagte er 2025 im AZ-Interview. Dieser Traum könnte nun doch schneller in Erfüllung gehen als gedacht.

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