Seltsamer Gast-Auftritt bei "Let's Dance": Stefan Raab stiftet Verwirrung unter Promis

In der zweiten Ausgabe von "Let’s Dance" wurde es für die Promis emotional. Neben persönlichen Erinnerungen sorgten auch einige überraschende Geständnisse und ein Gast-Auftritt für Unterhaltung auf dem Parkett.
Ann-Kathrin Schaub |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
1  Kommentar
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Stefan Raab nutzte seinen Auftritt bei "Let's Dance", um Werbung für seine neue Show "Wer weiß wie wann was war?" zu machen.
Stefan Raab nutzte seinen Auftritt bei "Let's Dance", um Werbung für seine neue Show "Wer weiß wie wann was war?" zu machen. © Screenshot RTL

Unter dem Motto "Teenage Dreams" durften die Promis am Freitagabend, den 13. März, erneut ihr Tanztalent unter Beweis stellen. "No Angels"-Star Nadja Benaissa, die ihre Jugend als "schwierige Zeit" beschrieb, bekam beim Training noch eine ganz persönliche Überraschung: Ihr ehemaliger Tanzcoach Detlef D! Soost meldete sich per Video-Anruf mit motivierenden Worten: "Ich bin stolz auf dich!" Auch vor Ort gab es Unterstützung. Bandmitglied Lucy Diakovska saß in der ersten Reihe und jubelte Nadja begeistert zu.

Schlagersängerin Anna-Carina Woitschack, die in ihrer Jugend ein großer Fan der "No Angels" war, freute sich ebenfalls über Unterstützung aus dem Publikum. Ihre Eltern waren angereist, um sie live zu sehen. "Papa hat ein bisschen Pipi in den Augen", bemerkte die Sängerin gerührt.

"Let's Dance"-Kandidat Ross Antony soll Tanzpartnerin an den Po fassen

Emotional wurde es auch bei Ross Antony. Der ehemalige "Bro’Sis"-Star hatte mit seiner ersten Performance in Show eins einen gelungenen Start hingelegt. Stolze 25 Punkte vergab die Jury vergangene Woche. "Ich habe direkt meine Mama angerufen und sie hat nur geweint. Sie hat gesagt: 'Das habe ich nicht von dir erwartet'", verriet Ross voller Stolz. An seinen Erfolg konnte er in Show zwei allerdings nicht anknüpfen.

"Let's Dance": Ross Antony und Mariia Maksina tanzen einen Cha-Cha-Cha.
"Let's Dance": Ross Antony und Mariia Maksina tanzen einen Cha-Cha-Cha. © Screenshot RTL

Beim Training für den Cha-Cha-Cha geriet der 51-Jährige schnell an seine Grenzen. "Ich habe sehr viel Respekt vor Frauen. Dass ich Mariia an den Po fasse, war für mich eine Überwindung", gestand der Sänger. Die ersten zwei Trainingstage seien für ihn die Hölle gewesen. "Das hat mich wirklich kaputt gemacht", so Ross.

Ex-Sportler Willi Banner spricht über seinen verstorbenen Vater

Willi Banner und Profitänzerin Patricija Ionel wagten den ersten Contemporary zusammen. Der Leistungssportler verband den emotionalen Tanz mit einer bewegenden Geschichte. Einen Teil seiner Jugend verbrachte er in einem Sportinternat. Sein Vater wurde kurz darauf schwer krank und habe ihn jeden Tag per Telefon kontaktiert. "Irgendwann hat das Telefon aufgehört zu klingeln", erzählte Willi. Er bereue es inzwischen, die Anrufe seines Vaters nicht mehr täglich entgegengenommen zu haben. "Ich würde jedes Mal rangehen, aber ich kann die Zeit nicht zurückdrehen", betonte der Influencer.

Der ehemalige Radrennfahrer Willi Banner sprach bei "Let's Dance" offen über das Verhältnis zu seinem verstorbenen Vater.
Der ehemalige Radrennfahrer Willi Banner sprach bei "Let's Dance" offen über das Verhältnis zu seinem verstorbenen Vater. © Screenshot RTL

Bei "Let's Dance": Esther Schweins bekommt Herzklopfen auf der Bühne

Auch Schauspielerin Esther Schweins erlebte einen sehr emotionalen Moment auf der "Let's Dance"-Bühne. Trotz leichter Erkältung tanzte sie mit Massimo Sinató eine gefühlvolle Rumba und holte sich großes Lob von der Jury. Der Song "Kayleigh" weckte bei der 55-Jährigen Erinnerungen an ihre Teenagerzeit. "Ich war wahnsinnig schüchtern damals und ging zur Sonntagnachmittags-Disco", erzählte die Schauspielerin. Dort habe sie für den DJ geschwärmt, der den 80er-Jahre-Hit extra für sie gespielt habe. Dass sie die Rumba ausgerechnet zu diesem Lied tanzen durfte, hatte für Esther Schweins eine ganz besondere emotionale Bedeutung. "Das macht mir Herzklopfen", verriet sie.

Schauspielerin Esther Schweins tanzte mit Massimo Sinató eine Rumba.
Schauspielerin Esther Schweins tanzte mit Massimo Sinató eine Rumba. © Screenshot RTL

 Gustav Schäfer spricht über frühen Ruhm und seine Schattenseiten

Zum Abschluss gab auch Gustav Schäfer einen persönlichen Einblick in seine Vergangenheit. Für den "Tokio Hotel"-Schlagzeuger wurde der Quickstep zur ungeahnten Herausforderung. Gleichzeitig blickte er beim Training auch auf seine Jugend zurück. Der frühe Erfolg habe nicht nur positive Seiten gehabt. "Natürlich hattest du eine Phase, in der du eine kleine Abgehobenheit hattest", gestand Schäfer. "Wenn du Economy gebucht hast, durftest du trotzdem Business fliegen." Der jetzige Gustav gefalle ihm deutlich besser als die jüngere Version – und glücklicher sei er heute auf jeden Fall.

"Tokio Hotel"-Drummer Gustav Schäfer sprach bei "Let's Dance" offen über die Schattenseiten seines frühen Ruhms.
"Tokio Hotel"-Drummer Gustav Schäfer sprach bei "Let's Dance" offen über die Schattenseiten seines frühen Ruhms. © RTL/Stefan Gregorowius

Plötzlich taucht Stefan Raab bei "Let's Dance" auf

Zu guter Letzt stattete ausgerechnet Entertainer Stefan Raab der Tanzshow noch einen Besuch ab.  Zum einen, um Werbung für seine morgige Sendung mit Barbara Schöneberger zu machen ("Wer weiß wie wann was war?"), zum anderen, um die goldenen Umschläge vom Notar zu überreichen. Zuvor sollte er noch zwei Freikarten für die "Let's Dance"-Tour an zwei Personen im Publikum verschenken.

Stefan Raab nutzte seinen Auftritt bei "Let's Dance", um Werbung für seine neue Show "Wer weiß wie wann was war?" zu machen.
Stefan Raab nutzte seinen Auftritt bei "Let's Dance", um Werbung für seine neue Show "Wer weiß wie wann was war?" zu machen. © Screenshot RTL

Seine Aufgabe verstand Raab jedoch falsch und schritt direkt zu den Promis, die auf ihre Zuschauer-Bewertungen warteten. Die Karten wollte der Entertainer direkt Gustav Schäfer von Tokio Hotel in die Hand drücken, doch Daniel Hartwig sorgte für Aufklärung: "Im Publikum." Stefan Raab schaute kurz verwirrt, gab die Freikarten dann aber doch an zwei Zuschauer im Studio.

Auch seine Aufgabe, die Ergebnisse vom Notar an die Moderatoren zu übergeben, hatte er offenbar falsch verstanden. Das Ergebnis hätte Raab am liebsten gleich selbst vorgetragen. Doch Daniel Hartwich bremste ihn erneut aus: "Das würden wir machen." Mit einem "Ich kenne hier fast jeden" verabschiedete sich Raab dann lautstark nach wenigen Minuten wieder. Der Publikumsapplaus fiel verhalten aus. Spätestens die Einschaltquoten werden zeigen, ob Raabs persönliche Werbebotschaft Wirkung zeigt.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
  • BingoMuc vor einer Stunde / Bewertung:

    Stefan Raab muss für das viele Geld auch beschäftigt werden. Wobei ich es nicht nachvollziehen kann, wie ein Mensch mit einen dreistelligen IQ Sendungen mit SR und oder BS anschauen kann.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.