Sebastian Ströbel hat klare Prioritäten: "Die Nummer eins ist die Familie. Immer, egal was ist"
Am Donnerstag, 29. Oktober, um 20.15 Uhr, startet beim ZDF die inzwischen 18. Staffel von "Die Bergretter". Einmal mehr rettet Sebastian Ströbel als Markus Kofler Menschen aus schwindelerregenden Höhen. Für den Dreh verbringt der Wahlhamburger viele Wochen im Jahr in den Bergen - weit weg von seiner Frau und seinen vier Töchtern. Doch auch, wenn er viel unterwegs sei, sei allen klar: "Die Nummer eins ist die Familie. Immer, egal was ist." So erklärte es der 49-Jährige jetzt in einer Drehpause am "Bergretter"-Set im Gespräch mit der Nachrichtenagentur teleschau.
Nur gemeinsam gelingt es ihm auch, seinen zeitaufwendigen Beruf und das Familienleben im Norden der Republik unter einen Hut zu bringen, sagt Ströbel. "Ich habe so wahnsinniges Glück mit meinen Kindern und meiner Frau", schwärmt er. "Aber das geht nur, wenn Gesundheit, viel Demut und Dankbarkeit dabei sind und man alle mitnimmt auf seiner Reise", ist sich der 49-Jährige jedoch bewusst.
"Wenn ich jetzt anfangen würde, mich als coolen Star zu sehen und mein eigenes Ding zu machen, würde es nicht funktionieren", so Ströbel, und er betont: "Ich bin alleine überhaupt nichts." In der Familie sei es "ein Geben und Nehmen", damit der Alltag funktioniert. Inzwischen haben der Schauspieler, seine Frau und seine Kinder lange Übung darin: "Das haben wir über die Jahre für uns entwickelt, und bisher ist es gut gegangen."
"Wenn man so viel arbeitet, fallen solche Dinge oft hinten runter"
So ist es nicht nur möglich, dass Ströbel Jahr für Jahr als "Bergretter" zurückkehrt, sondern auch, dass er für verschiedene Dokumentationen in entlegene Ecken der Welt reist. In "Terra X" erkundete der 49-Jährige beispielsweise die Arktis. Für ein weiteres Projekt bestieg er jüngst einen Sechstausender-Berg in den Anden in Bolivien.
Und wenn er dann doch mal eine Pause hat? "Dann bin ich bei der Familie." Für Freunde, gibt Ströbel zu, fehlt da manchmal die Zeit: "Wenn man so viel arbeitet, fallen solche Dinge oft hinten runter, was mich traurig macht. Dann bin ich um so glücklicher und dankbarer für die Menschen, die ich direkt an meiner Seite habe."
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