Sebastian Stan lehnte Hauptrolle in "Vampire Diaries" ab
Sebastian Stan (44) hätte beinahe eine der Hauptrollen in "Vampire Diaries" gespielt. Wie der Schauspieler im Podcast "Happy Sad Confused" von Josh Horowitz erzählte, wurde ihm damals die Rolle des Stefan Salvatore angeboten, die später Paul Wesley (44) übernahm. Stan entschied sich jedoch dagegen - auch, weil er nach einer enttäuschenden Serienerfahrung wenig Hoffnung auf einen langfristigen Erfolg hatte.
Kurz zuvor hatte Stan für die NBC-Serie "Kings" vor der Kamera gestanden, die bereits nach einer Staffel eingestellt wurde. Nach deren Aus habe er sich "völlig ausgelaugt" gefühlt. Entsprechend skeptisch sei er gewesen, sich direkt wieder auf eine neue Serie einzulassen. "Ich dachte mir einfach: 'Oh, ich werde mich wieder für etwas verpflichten, das wahrscheinlich nicht einmal die zweite Staffel schafft.'"
Auch seine vorherige Rolle in dem Mysteryfilm "The Covenant" habe bei seiner Entscheidung eine Rolle gespielt, da dieser ebenfalls in einer übernatürlichen Welt angesiedelt war. Also lehnte Stan ab - und musste später mitansehen, wie sich seine Befürchtung ins Gegenteil verkehrte. "Ich habe es nicht gemacht. Und dann wurde die Serie später zum Hit", erinnerte er sich.
Tatsächlich entwickelte sich "Vampire Diaries" nach dem Start 2009 zu einem internationalen Erfolg. Während "Kings" im selben Jahr bereits nach einer Staffel endete, lief die Vampirserie bis 2017 und brachte es auf insgesamt acht Staffeln.
Der Durchbruch kam wenig später
Seiner damaligen Entscheidung trauert Stan heute nicht nach. Er könne nicht zurückblicken und sich fragen: "Was wäre, wenn?", erklärte der Schauspieler. Vielmehr habe sich seine Karriere aus seiner Sicht genau so entwickelt, wie es für ihn richtig gewesen sei.
Nach Auftritten in "Gossip Girl" und "The Covenant" gelang ihm schließlich mit der Rolle des Bucky Barnes der große Durchbruch. 2011 war er in "Captain America: The First Avenger" erstmals als die Marvel-Figur zu sehen und wurde damit Teil des Marvel Cinematic Universe.
Warum Stan seine Entscheidung nicht bereut
Rückblickend ist Stan sogar froh darüber, dass der große Erfolg nicht früher kam. Er sei sich nicht sicher, ob er in jüngeren Jahren mit der damit verbundenen Aufmerksamkeit hätte umgehen können. "Emotional und mental weiß ich, was ich in diesen Jahren durchgemacht habe, und meine Konzentration war völlig zerstreut", sagte der Schauspieler.
Heute würde er an seinem Karriereweg deshalb nichts mehr ändern wollen. "Vielleicht liegt es einfach daran, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist, und dass dies meine Geschichte ist", erklärte Stan. "Aber ich bin jetzt definitiv an einem Punkt, an dem ich nichts daran ändern würde."
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