Sean Connery: Hier wird seine Asche verstreut

Besonderer Wunsch: Der Bond-Star wollte, dass seine Asche geteilt und an zwei Orten verstreut wird - warum, sagt seine Witwe.
| Kimberly Hagen
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Gebürtiger und stolzer Schotte: Sir Sean Connery in traditionellen Kilt vor 20 Jahren, nachdem er von der britischen Königin zum Ritter geschlagen wurde.|
Gebürtiger und stolzer Schotte: Sir Sean Connery in traditionellen Kilt vor 20 Jahren, nachdem er von der britischen Königin zum Ritter geschlagen wurde.| © David Cheskin/PA/epa/dpa

Sein Tod sorgte weltweit für große Trauer. Superstar Sean Connery († 90, "Goldfinger"), der am 31. Oktober friedlich eingeschlafen ist, war für viele Kollegen und Fans ein Idol. Er war der erste (und für viele der beste!) James Bond, der Ur-Geheimagent, athletisch, elegant, kultiviert.

Noch bevor er dement wurde, hatte er seinen letzten Willen seiner Frau, der französisch-marokkanischen Malerin Micheline Roquebrune (91), mitgeteilt. Sein Herzenswunsch: Teilt meine Asche! So besonders und selten das der Fall sein mag, so ernst war es ihm damit - das sagte seine Witwe jetzt der "Scottish Mail on Sunday".

Großer Erfolg: Sean Connery als Bond - James Bond.
Großer Erfolg: Sean Connery als Bond - James Bond. © Gustav Unger/dpa

Sean Connery, der in ärmlichen Verhältnissen im schottischen Edinburgh geboren und in seinem Anwesen in Nassau auf den Bahamas gestorben ist, möchte an beiden geliebten Orten seine letzte(n) Ruhe(n) finden. Seine Witwe Micheline Roquebrune sagte: "Wir werden Sean nach Schottland zurückbringen - das war sein letzter Wunsch."

Asche soll auf den Bahamas und in Schottland verstreut werden

Große Liebe: Sean Connery und Micheline Roquebrune.
Große Liebe: Sean Connery und Micheline Roquebrune. © imago images/Independent Photo Agency Int.

Eingeäschert wird er auf den Bahamas, seiner Wahlheimat. Dort soll ein Teil seiner Asche übers Meer verstreut werden. Der andere Teil der Asche wird dann von seiner Witwe nach Schottland gebracht - und dort verstreut. Das sei ihm sehr wichtig gewesen, betonte sie, und sein letzter Wunsch. Deshalb werde sie selbst die Asche aufteilen.

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Außerdem soll es in Schottland und auf den Bahamas jeweils eigene private Gedenkfeiern geben, was sich aufgrund der Corona-Lage gerade ein wenig schwierig gestaltet. Auch das Reisen ist momentan ja alles andere als einfach. Seine Witwe sagte dazu: "Wann immer es möglich und sicher ist, wieder zu reisen, ist es die Absicht der Familie, mit ihm zurückzukehren."

45 Jahre waren die beiden glücklich miteinander verheiratet, gefunkt hatte es beim Golfen. Seine Witwe: "Wir hatten ein wundervolles Leben zusammen. Es wird hart ohne ihn, das weiß ich. Aber es konnte eben nicht ewig gehen."

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