Schwiegertochter von Andrea Berg möchte kein Vorbild sein: "Mache ich trotzdem"
Wenn Vanessa Mai auf die Bühne tritt, ist im Publikum die gute Laune meist vorprogrammiert. Zu den Fans von Andrea Bergs Schwiegertochter zählen viele junge Mädchen, die sich die 34-Jährige zum Vorbild nehmen. Doch die Sängerin möchte nicht jede Verantwortung tragen.
Vanessa Mai lässt sich nicht verunsichern: "Fühlt sich gut an für mich"
In ihrem Podcast "Schön laut" spricht Vanessa Mai offen über ihre Ehe mit dem Musikmanager Andreas Ferber (43). Nicht immer stößt sie mit ihren Offenbarungen auf Lob. In der Vergangenheit wurde dem Schlagerstar schon vorgeworfen, ihren Liebsten zu sehr zu bemuttern oder ein altmodisches Rollenmodell zu propagieren. "Was ist ein gutes Vorbild?", fragt sich Vanessa Mai. "Meine Meinung ist nicht immer die von jedem anderen."
Die Sängerin nimmt die Kritik recht entspannt auf und lebt nach ihrem eigenen "moralischen Kompass", wie sie betont. "Das fühlt sich gut an für mich", so Vanessa Mai. "Und die Menschen, die das inspiriert, super. Und dann gibt es aber auch genügend, die sagen, ich bin da kein gutes Vorbild."
Schlagerstar über knappe Bühnenoutfits: "Mache ich trotzdem"
Schließlich verrät die 34-Jährige, für die knappe Bekleidung ihrer jungen Fans verantwortlich gemacht zu werden: "Es sind halt Mädels, die sind irgendwie 11,12 – die kommen dann halt auch mit Low Waist [Jeans] und bauchfrei zu meinem Konzert", erzählt Vanessa Mai. "Und ich sage: 'Okay, ziehe ich mich jetzt nicht mehr so an?' Nee, mache ich trotzdem." Denn dieses Thema übersteige ihren Verantwortungsbereich: "Da hat es natürlich auch Grenzen."

Vanessa Mai betont, diese Kritik heutzutage nur noch selten zu hören. Doch vor circa zehn Jahren wurde sie oft mit solchen Vorwürfen konfrontiert, wenn junge Fans durch sie inspiriert wurden: "Nur weil ich bauchfrei auf der Bühne bin", meint die Sängerin. "Das ist nicht mein Auftrag, dass ich dann einem Kind beibringe, dass ich vielleicht nicht…" Woraufhin ihre Podcast-Kollegin Lola Weippert klarstellt: "Du bist ja auch nicht die Mutter. Du bist eine Künstlerin."
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