Schweinsteiger-Ex Ana Ivanovic spricht von Eifersucht: Kinder lösen Umdenken aus
Privat und auch beruflich konnte sich Ana Ivanovic (38) viele Träume verwirklichen. Doch längst nicht jeder gönnt der Serbin ihren Erfolg. Die einstige Tennisspielerin gewährt einen ganz persönlichen Einblick.
Schweinsteiger-Ex Ana Ivanovic spürt Missgunst: "Schenke nicht viel Beachtung"
"Es ist kein Geheimnis, dass du sehr hübsch bist", meint der ehemalige Fußballspieler Slaven Bilić (58) im Gespräch mit Ana Ivanovic. Der Ex-Sportler will von seiner Interview-Partnerin wissen, ob Menschen wegen ihres Aussehens oder ihres Erfolgs neidisch auf die Tennis-Ikone waren. Ana Ivanovic bejaht die Frage umgehend. Selbst heute habe sie noch den Eindruck, dass manche Menschen mit Missgunst auf ihr Leben blicken. Die Serbin wolle sich davon nicht beeinflussen lassen. "Ich schenke der Welt da draußen in dieser Hinsicht nicht viel Beachtung", betont die Dreifach-Mama im Videopodcast "(Ne)uspjeh prvaka".
Kinder lösen Umdenken aus: "Nicht länger die wichtigste Person"
Nach vielen Jahren in der Öffentlichkeit fand Ivanovic einen Weg, mit dem Neid anderer Menschen umzugehen. Ihr gemeinsamer Nachwuchs mit Ex-Partner Bastian Schweinsteiger (42) habe dazu einen großen Teil beigetragen, wie sie klarstellt. Luka (8), Leon (7) und Theo (3) lösten bei Ana Ivanovic ein Umdenken aus: "Gerade dann, wenn du Kinder hast, erkennst du, dass du selbst nicht länger die wichtigste Person in deinem Leben bist." Nach der Geburt ihrer Söhne hatte sie als Mutter alle Hände voll zu tun – Gedanken an missgünstige Menschen zu verschwenden, kam ihr dabei offenbar nicht in den Sinn. "Man schaut dann auf sich und sein Leben einfach anders", so die einstige Sportlerin.

Generell sei Ana Ivanovic heute im Reinen mit sich selbst: "Ich habe gelernt, mit mir in Frieden zu leben. Und das ist eben das, was ich in meinem Herzen trage. Es ist meine Wahrheit und wer ich bin." Neid von außen sei einfach auszublenden, findet sie: "Manche Menschen mögen dich eben und andere wiederum nicht."
Ana Ivanovic erkennt Ungerechtigkeit: "Nicht wirklich akzeptiert"
Seit der Trennung von Bastian Schweinsteiger ist Ivanovic offiziell Single. Etwa elf Jahre lang gingen die Serbin und der einstige FC-Bayern-Kicker gemeinsam durchs Leben. Mit dem Ex-Fußballer kam Ana Ivanovic im Februar 2015 zusammen. Im Dezember 2016 gab sie ihr Tennis-Aus bekannt. Die Trennung wurde im Juli 2025 publik. Vor Schweinsteiger war Ivanovic mit dem australischen Profigolfer Adam Scott (46) liiert.

Slaven Bilić fragt Ivanovic im Podcast: "Hat es eine Spielerin einfacher, wenn sie in einer Beziehung ist? Gibt das einem Stabilität?" Die 38-Jährige hat eine klare Antwort: "Ja, auf jeden Fall." Während ihrer aktiven Zeit als Tennis-Profi vergeben gewesen zu sein, erachtet Ivanovic heute als Vorteil. "Aber das ist auch etwas, was früher nicht wirklich akzeptiert wurde. Ich erinnere mich, und alle Frauen in den Turnieren damals können das bestätigen: Wenn man als Mädchen einen Freund hatte, hieß es, man könne sich nicht länger auf den Sport fokussieren. Wenn man als Mann eine Freundin hatte, galt man dagegen als stabiler", erzählt Ana Ivanovic.
Die Serbin hat erkannt, dass Beziehungen im Tennis für Frauen lange mit anderen Maßstäben bewertet wurden als für Männer. "Das war eine ungeschriebene Regel." Diese alten Vorstellungen brechen heute zunehmend auf – eine Entwicklung, die Ana Ivanovic sehr begrüßt.
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