Schweinsteiger-Ex Ana Ivanovic blickt zurück: "Mehr Sorgen als nötig"

Im zarten Alter von 15 Jahren begann Ana Ivanovic (38) 2003 ihre Profikarriere als Tennisspielerin. Im Dezember 2016 gab die gebürtige Serbin ihr Tennis-Aus bekannt – dennoch spielt der Sport bis heute eine große Rolle in ihrem Leben. Zudem liegt ihr die Förderung junger Nachwuchssportler am Herzen. Dieses Engagement lockte die Ex-Partnerin von Bastian Schweinsteiger (42) nach Kroatien. In einem Interview spricht Ivanovic nun über die neue Generation im Sport und blickt dabei auf ihre eigenen Erfahrungen zurück.
Schweinsteiger-Ex über junge Sportler: "Ich verbringe gerne Zeit mit Kindern"
Das Event Sportske igre mladih (Sportspiele der Jugend) in der kroatischen Stadt Split brachte viele Teilnehmer aus insgesamt sechs Ländern zusammen. Ana Ivanovic wurde eine große Ehre zuteil. Gemeinsam mit dem einstigen kroatischen Tennisspieler Goran Ivanisevic wurde die 38-Jährige zur Botschafterin der Veranstaltung ernannt. Dies bedeute ihr sehr viel, erzählt die einstige Sportlerin im Interview mit der serbischen Rundfunkanstalt RTS. In Bezug auf die jungen Teilnehmer des Events sagt die Brünette: "Ich weiß noch, wie viel es mir bedeutet hat, als ich mit dem Tennisspielen angefangen habe und Monica Seles mein Vorbild war. Ich verbringe gerne Zeit mit Kindern und höre mir ihre Erfahrungen und Meinungen an."
Ana Ivanovic blickt zurück: "Mehr Sorgen gemacht als nötig"
Dabei teilt Ivanovic auch ihre eigenen Erfahrungen, die sie als langjährige Profisportlerin sammeln konnte. Die Serbin verrät, welchen Ratschlag sie heute ihrem jüngeren Ich mit auf den Weg geben würde: "Ehrlich gesagt würde ich mir vor allem sagen, dass ich mich etwas entspannen soll. Ich war schon immer eine Perfektionistin und wollte schon immer alles so gut wie möglich machen." Ivanovic erkennt aus heutiger Sicht: "Oft habe ich mir mehr Sorgen gemacht, als nötig gewesen wäre. Ich würde mir einfach sagen: 'Mach dir keine Sorgen, alles wird gut.'"
Ana Ivanovic schwärmt von Sportveranstaltung: "Gar keine Handys" für Kinder
Dass Ivanovics Karriere auch positive Auswirkungen auf ihr Leben hatte, steht für die 38-Jährige außer Frage. "Das sind unbezahlbare Erfahrungen und Bekanntschaften, und Sport lehrt einen viele Werte, die später auch notwendig sind." Veranstaltungen wie die Sportspiele der Jugend etwa seien förderlich für einen gesunden Lebensstil. Auch lerne man als Teilnehmer einen gesunden Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln. "Die Kinder spielen und reden miteinander, während dieses Wettbewerbs gibt es auch gar keine Handys – und das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft", betont Ana Ivanovic überzeugt.
Die Serbin selbst hat drei Söhne im Kindesalter namens Luka, Leon und Theo. Der Vater ist Bastian Schweinsteiger – die Trennung von Ivanovic und dem Ex-Fußballer wurde im Sommer 2025 bekannt.